„Königin der Nordschleife“

Sabine Schmitz († 51): Außergewöhnliche Ehrung für die Rennfahrerin – „tolle Geste“

Die „Sabine-Schmitz-Kurve“ auf dem Nürburgring, dazu ein Porträt der Rennfahrerin (Symbolbild)
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Rennfahrerin Sabine Schmitz († 51) wurde mit einer eigenen Kurve auf der Nürburgring-Nordschleife geehrt. (Symbolbild)

Es ist etwas ganz Besonderes: Rennfahrerin Sabine Schmitz († 51) hat eine außergewöhnliche Ehrung auf dem Nürburgring erhalten.

Adenau – Die Nürburgring-Nordschleife ist legendär – und wegen ihres extremen Schwierigkeitsgrades gefürchtet. Auch deshalb ist für viele die mehr als 20 Kilometer lange Rennstrecke nur die „Grüne Hölle“. Für Sabine Schmitz war der anspruchsvolle Kurs aber fast so etwas wie ihr Wohnzimmer. Unglaubliche 33.000 Runden hatte die Rennfahrerin dort gedreht – eine Zahl, auf die nur wenige PS-Profis kommen. Als bislang einzige Frau gewann sie das anspruchsvolle 24-Stunden-Rennen – und das sogar gleich zweimal hintereinander (1996 und 1997). Daher auch ihr anerkennender Spitzname „Königin der Nordschleife“. Doch Ende 2017 erkrankte die sympathische Rennfahrerin an Krebs. Am 16. März 2021 verlor Sabine Schmitz den Kampf gegen die tückische Krankheit – im Alter von nur 51 Jahren. Nun wurde ihr posthum eine ganz besondere Ehre zuteil.

In einer Online-Petition, die bereits kurz nach ihrem Tod gestartet wurde, hatten Fans gefordert, eine Kurve der Nürburgring-Nordschleife nach ihr zu benennen. Nun wurde der Wunsch Wirklichkeit: Die „Grüne Hölle“ hat ihre „Sabine-Schmitz-Kurve“. Eingeweiht wurde die Kurve im Kreise ihrer Familie. Die Fans von Sabine Schmitz sind begeistert, dass es nun endlich so weit gekommen ist, wie die Kommentare auf Facebook zeigen: „Tolle Geste. Sabine hat es verdient“, hat jemand geschrieben. Ein anderer Nutzer meint: „Super, dass sie ihre eigene Kurve hier am Nürburgring bekommt.“
Außer Sabine Schmitz haben nur drei Rennfahrer-Legenden ihre eigene Kurve auf der Nordschleife, wie 24auto.de berichtet.*

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