1. tz
  2. Auto

Saharastaub in der Luft: ADAC warnt vor Schäden am Auto – was Autofahrer jetzt tun sollten

Erstellt:

Von: Anne Hund

Kommentare

So kann‘s leider schnell aussehen, wenn die Fensterscheibe mit Wüstenstaub verdreckt ist.
So kann‘s leider schnell aussehen, wenn die Fensterscheibe mit Wüstenstaub verdreckt ist. © Rene Ruprecht/dpa (Archivbild)

So mancher Autofahrer dürfte die Spuren des sogenannten Saharastaubs an seinem Auto schon bemerkt haben. Folgt auf den wetterbedingten „Wüstenstaub“ jetzt der „Blutregen“?

Diesmal geht es nicht um Wasserflecken: Bei meistens viel Sonne und nur gebietsweise Nebel war es diesmal der sogenannte Saharastaub, der in der vergangenen Woche mit der süd- bis südwestlichen Strömung nach Deutschland gelangte und der den Himmel zumindest stellenweise milchig-trüb erscheinen ließ. Auch so mancher Autofahrer dürfte die Spuren des Saharastaubs am draußen geparkten Wagen* in manchen Regionen schon bemerkt haben.

Lesen Sie zudem: Schnell und streifenfrei: So reinigen Sie Ihre Autoscheiben clever von innen

So auch in München, wo dem Radiosender 95.5 Charivari zufolge auch am Mittwoch (3. März) das Licht am Himmel vom Saharastaub getrübt war. Schon bald folgt nun wohl der Regen. Das Wetterphänomen wird in Verbindung mit Niederschlägen auch gern als „Blutregen“ bezeichnet. Zuvor hatte das Wetterhoch die warmen Winde aus Afrika nach Europa gebracht, wie BR Online berichtet hatte. Sie tragen den feinen Saharastaub mit sich, der Straßen und Autos in Bayern rot gefärbt hatte.

Video: Blutregen - was ist das eigentlich?

Lesen Sie zudem: Mit diesen Hausmitteln reinigen Sie blitzschnell Ihre Autositze

Saharastaub: Bitte keine Kratzer im Autolack – Tipps für die Autowäsche

Das Phänomen ist nicht neu und kann je nach Wetterlage verschiedene Regionen betreffen. Der ADAC gibt Tipps, was Autofahrer anlässlich des wetterbedingten „Wüstenstaubs“ in der Luft beachten sollten. Prinzipiell sei es sinnvoll, den Wagen von der Staubschicht zu befreien, damit sie nicht von der Sonne „eingebrannt“ werden kann, betonten dort die Technik-Experten.

„Dabei sollten Autobesitzer beachten, dass Autowäsche von Hand oder auch nur das Abspritzen des Wagens mit dem Schlauch vielerorts nicht erlaubt ist“, heißt es weiter auf adac.de. „Wo gestattet, kann man eine Reinigung natürlich von Hand probieren, diese braucht jedoch viel Wasser, da man sonst mit dem Schwamm die Sandpartikel erst richtig in den Lack einmassiert und Kratzer verursacht.“ Die Fahrt zur Waschanlage sei empfehlenswert.

Lesen Sie zudem: Mit diesem einfachen Trick bringen Sie Ihre Felgen wieder auf Hochglanz

Sandpartikel hinterlassen Spuren – nach Autowäsche von Hand nacharbeiten

Der ADAC rät zudem bei Saharastaub, nach der Autowäsche von Hand nachzuarbeiten. Am besten mit einem feuchten Lappen bei offenen Türen und Klappen die sonst verdeckten Blechflächen reinigen und den Lappen oft auswaschen, damit der Staub nicht weitergetragen wird, so der Tipp.

Lesen Sie zudem: So einfach und genial reinigen Sie Ihre Autoscheiben

Saharastaub und Blutregen: Pollenfilter inspizieren und bei Bedarf wechseln

Man solle zudem „testhalber über das Armaturenbrett wischen“, so der Rat auf adac.de. „Wenn der Lappen dann gleich gelb wird, den Innenraum ebenfalls reinigen. Zuerst aussaugen, wo es geht, dann die Oberflächen mit einem feuchten Lappen oder einem für den Innenraum geeigneten Reinigungsmittel säubern.“

Und auch die Innenraumfilter - oder anders genannt die Pollenfilter – sollte man inspizieren und falls schon länger nicht geschehen bei diesem Wetter wechseln. Denn die Filter könnten jetzt noch zusätzlich den Sand abbekommen haben und müssen, wenn sie voll sind, entsprechend ersetzt werden. (ahu) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Auch interessant: Gute Nachricht für Fahrschüler: Führerscheinprüfungen in Bayern wieder möglich

Auch interessant

Kommentare