Eine bunte Mischung

Seat Arona: So individuell ist der neue Crossover

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Den Arona gibt's in unzähligen Farbkombis.

Im umstrittenen Segment der Crossover-SUVs gibt es einen neuen Mitspieler: Nach dem Ateca bringt Seat nun den Arona auf den Markt.

Auf der Suche nach dem perfekten Auto für die eigenen Ansprüche kann man ob der Auswahl schon mal verzweifeln. Das gilt derzeit insbesondere für das Segment der kleinen SUV oder Crossover. Hier streiten sich Vertreter wie Opel Crossland X, Ford Ecosport, Renault Captur, Nissan Juke oder Fiat 500 X um ein großes Stück vom Kundenkuchen. Und nun kommt noch einer dazu – der Seat Arona.

Seat Arona: 68 Farbkombinationen stehen zur Auswahl

Der Spanier ist nach dem Ateca das zweite SUV der VW-Tochter und teilt sich mit dem Ibiza eine Plattform. Mit einer Länge von 4,14 Meter schlägt der Arona den Ibiza jedoch um acht Zentimeter. Und wie es sich für einen Crossover gehört, ist der neue Viertürer höher gelegt – rund zehn Zentimeter Bodenfreiheit sind ihm vergönnt. Seine gefällige Form und die in Kontrastfarben gehaltene Lackierung machen aus dem Arona schon mal rein optisch ein sehr ansehnliches Vehikel. Weil der Kundenwunsch nach dem persönlichen und unverwechselbaren Auto steigt, stehen 68 Farbkombis zur Wahl.

Schlicht und schnörkellos: Das Cockpit ist ganz auf den Fahrer zugeschnitten.

Innen ist der Arona ein klar strukturiertes Fahrzeug ohne Schnickschnack. Das Cockpit ist auf den Fahrer zugeschnitten, das abgeflachte Lenkrad liegt gut in der Hand und die Steuerung der Bedienelemente erfolgt intuitiv. In Sachen Platz kann man nicht meckern, auch hinten sitzt man kommod und stößt keinesfalls als groß gewachsener Mensch an den Dachhimmel. Und natürlich sitzt man im Crossover naturgemäß höher – was den einen den Einstieg erleichtert und den anderen das nötige Plus an Sicht auf die Straße verschafft. Mit einem Stauraum zwischen 400 und 1280 Liter ist der Arona zwar kein Lademeister, fährt in seiner Klasse aber recht gut mit.

Der Arona ist kein Lademeister, kann aber mit der Konkurrenz mithalten.

Apropos fahren: Der 1100 Kilo leichte Arona startet mit zwei 1,0-Liter-Benzinern mit 95 oder 115 PS. Letzterer kann entweder mit Sechsgang- Handschaltung oder DSG geordert werden. Bei Testfahrten zeigt sich der 115-PS-Handschalter als muntere Antriebsversion. Man beschleunigt zügig aus dem Stand heraus (das Datenblatt verspricht 9,8 Sekunden von null auf 100 km/h) und wuselt dank präziser Lenkung zügig durch die Stadt oder zieht schön über Autobahn und Landstraße dahin. Die gute Federung gleicht hartes Kopfsteinpflaster und andere Unebenheiten souverän aus. Ein Geländegänger ist er jedoch nicht, zumal auch – anders als beim Ateca – kein Allrad zu ordern ist. Wer zur 95-PS-Variante greift, wird ebenfalls nicht enttäuscht. Auch dieser Motor, leider nur mit Fünfgangschaltung, macht Spaß – vorausgesetzt, man neigt nicht zu Schaltfaulheit. Übrigens plant Seat auch ein Dieselangebot, sowie eine Erdgasvariante.

In Sachen Sicherheitssysteme ist der Arona auf dem neuesten Stand und bietet alles, was der Ibiza mitbringt. Spannend wird es in Bezug auf Infotainment in naher Zukunft: Seat digitalisiert das Cockpit des Arona und kooperiert bei der Konnektivität mit Amazons Alexa.

Fazit: Ein gelungener Neuzugang für Junge, Junggebliebene und aktive Menschen – möglichst in der Stadt. Mit unzähligen Möglichkeiten, sich sein ganz persönliches Auto zusammenzustellen. Start war am 4. November ab 15.999 Euro.

von Katrin Basaran

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Stadt, Land, SUV: Aufstand der Geländezwerge

Fit für Wege abseits der Straße: Der neue Hyundai Kona soll ab Herbst auch mit Allradantrieb zu bekommen sein. Foto: Hyundai/dpa-tmn
Fit für Wege abseits der Straße: Der neue Hyundai Kona soll ab Herbst auch mit Allradantrieb zu bekommen sein. Foto: Hyundai/dpa-tmn © Hyundai
Soll zunächst ohne Allradantrieb auskommen: der Kia Stonic, der auf der gleichen Plattform steht wie das Modell Kona der Schwestermarke Hyundai. Foto: Kia/dpa-tmn
Soll zunächst ohne Allradantrieb auskommen: der Kia Stonic, der auf der gleichen Plattform steht wie das Modell Kona der Schwestermarke Hyundai. Foto: Kia/dpa-tmn © Kia
Bekannter französischer Beitrag zum Thema kleine Geländewagen: Der Peugeot 2008 fährt in einer Klasse wie etwa der Opel Mokka. Foto: Peugeot/dpa-tmn
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Komfort im Vordergrund: Der neue Citroën C3 Aircross mit rustikaler Optik kommt ohne Allradantrieb und will auf betont weiches und freundliches Design setzen. Foto: William Crozes/Citroën/dpa-tmn
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Früher Vogel: Opel hat den Mokka vergleichsweise früh ins beliebte Segment der kleinen SUV gefahren. Seit seinem Facelift letzten Herbst heißt er Mokka X. Foto: GM Media/dpa-tmn
Früher Vogel: Opel hat den Mokka vergleichsweise früh ins beliebte Segment der kleinen SUV gefahren. Seit seinem Facelift letzten Herbst heißt er Mokka X. Foto: GM Media/dpa-tmn © GM Media
Crossover: Der Crossland X von Opel will den praktischen Nutzen eines Vans mit dem angesagten Design eines SUVs verbinden. Foto: Leif Rohwedder/GM Media/dpa-tmn
Crossover: Der Crossland X von Opel will den praktischen Nutzen eines Vans mit dem angesagten Design eines SUVs verbinden. Foto: Leif Rohwedder/GM Media/dpa-tmn © Leif Rohwedder
Kleiner Spanier mit deutscher Mutter: Das kleine SUV Seat Arona ist 4,14 lang und ist damit acht Zentimeter länger als der Kleinwagen Ibiza, von dem es abgeleitet wurde. Foto: GM Media/dpa-tmn
Kleiner Spanier mit deutscher Mutter: Das kleine SUV Seat Arona ist 4,14 lang und ist damit acht Zentimeter länger als der Kleinwagen Ibiza, von dem es abgeleitet wurde. Foto: GM Media/dpa-tmn © GM Media
Vorbereitung für die IAA im September: VW hat für Frankfurt ein kleines SUV unterhalb des Tiguans angekündigt, das auch in Allrad-Varianten auf den Markt kommen soll. Foto: Martin Meiners/Volkswagen AG/dpa-tmn
Vorbereitung für die IAA im September: VW hat für Frankfurt ein kleines SUV unterhalb des Tiguans angekündigt, das auch in Allrad-Varianten auf den Markt kommen soll. Foto: Martin Meiners/Volkswagen AG/dpa-tmn © Martin Meiners

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