Ein Bayer aus China

BMW iX3: Das Elektro-SUV patzt bei der Höchstgeschwindigkeit

Fahraufnahme eines weißen BMW iX3
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Den BMW X3 gibt es nun auch in einer rein elektrischen Version.

Den BMW X3 gibt es nun auch als reine Elektroversion. Für ein vollwertiges X-Modell fehlt dem BMW iX3 jedoch der Allradantrieb – und auch bei der Höchstgeschwindigkeit hapert es.

München – Optisch sind die Unterschiede zu den Verbrennerbrüdern überschaubar. Der neue BMW iX3 ist vorne weitgehend geschlossen, weil er deutlich weniger Kühlluft benötigt. Zudem gibt die teils geschlossene Nase dem Steckermodell einen etwas anderen Charakter. Doch sonst ist beim neuen Modell aus der X3-Familie alles beim Alten – beinahe. Denn während die normalen X-Modelle vom kleinen Bruderpaar BMW X1 / BMW X2 bis zum mächtigen BMW X7 allesamt zumindest gegen Aufpreis mit Allradantrieb unterwegs sind, wurde dieser beim BMW iX3 außen vor gelassen. Gerade wenn der Winter kommt, wünscht man sich von einem BMW X3 – auch wenn er das „i“ im Namen trägt und über einen Elektromotor verfügt – zwei angetriebene Achsen für souveränen Vortrieb in allen Lebenslagen. Gibt es schließlich bei Konkurrenzmodellen wie dem Mercedes EQC oder dem Audi e-tron auch.

Angetrieben wird der 4,73 Meter lange BMW iX3 von einem Elektromotor an der Hinterachse mit einer Leistung von 210 kW (286 PS) und einem maximalen Drehmoment von 400 Nm. Dadurch beschleunigt der Elektro-SUV in 6,8 Sekunden auf dem Tempo 100, wird jedoch bei 180 km/h zu früh abgeregelt, wie 24auto.de berichtet. Bis 160 km/h ist der iX3 nahezu geräuschlos und sehr flott unterwegs, danach wird es zäher. Durch das zwischen den beiden Achsen verbaute Akkupaket liegt er allerdings gut auf der Straße und macht auch auf Landstraßen und Autobahnen mächtig Laune. Doch wenn der BMW iX3 eine ernsthafte Alternative zu den hauseigenen Verbrennern sein soll, die aktuell ein Leistungsspektrum bis zu 510 PS haben und deutlich über 250 km/h laufen, sind 180 km/h einfach wenig. 24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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