Sinkende Benzinpreise immer noch zu hoch

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Hamburg - Die Preise für Rohöl und Benzin sind gefallen. Angesichts des niedrigsten Ölpreises seit acht Wochen, hätte die Preisentlastung für Autofahrer jedoch stärker ausfallen müssen.

Am Mittwochvormittag kostete ein Barrel (159 Liter) 86,60 Dollar im New Yorker Computerhandel. Der Preis für Superbenzin lag nach ADAC-Angaben vom Mittwoch bei 1,49 Euro und damit 1,2 Cent niedriger als in der vergangenen Woche. Diesel kostete im Durchschnitt 1,34 Euro, hier berichtete der ADAC nur von einem winzigen Minus von 0,1 Cent. Der Ölpreis lag seit dem 1. Dezember nicht mehr unter 87 Dollar und notierte zeitweise weit über 90 Dollar. Allein innerhalb einer Woche fiel der Preis nun um vier Prozent. Als Ursache des Verfalls gelten Aussagen des Ölministers von Saudi-Arabien, die von Analysten als Warnung vor einer Überhitzung des Ölmarkts eingestuft wurden. Die US-Investmentbank Goldman Sachs äußerte die Einschätzung, das Öl-Kartell OPEC habe möglicherweise schon die Produktion angezogen.

Die skurrilen Begründungen für steigende Benzinpreise

Begründungen für Benzinpreise
Es scheint, als würden die Ölkonzerne immer eine "Ausrede" für steigende Benzinpreise finden. Einige skurille Begründungen hat beispielsweise der Ökonom Martin Kapp auf webjournal.ch zusammengestellt. © dpa
Begründungen für Benzinpreise
 © Quelle: webjournal.ch
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 © mol
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Für die deutschen Autofahrer bringt außerdem der wieder stärker gewordene Euro Entlastung. Der Eurokurs zum Dollar war mit über 1,36 Dollar pro Euro am Mittwoch so hoch wie seit Wochen nicht. Öl wird international in Dollar gehandelt und durch den Euro-Kursanstieg billiger für deutsche Endkunden.

Der ADAC beklagte, der Preisrückgang bei Benzin hätte noch stärker ausfallen müssen, da die Beschaffungskosten für Rohöl gesunken seien und der Euro sich gegenüber dem Dollar erholt habe. Der Autofahrerclub nannte die Tankstellenpreise “überhöht“.

dapd

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