Polo-Bruder aus Tschechien

Škoda Fabia 1.0 TSI im Test: Moderne Technik und mehr Platz – aber Kleinigkeit stört

Fahraufnahme eines Škoda Fabia 1.0 TSI
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Der Škoda Fabia 1.0 TSI schafft bis zu 205 km/h Spitze – störend ist jedoch das spürbare Turboloch.

Die vierte Generation des Škoda Fabia macht in vielen Bereichen einen Sprung nach vorne – nur der Elektrifizierung verweigert sich der tschechische Kleinwagen.

Mladá Boleslav – Mit einer Länge von 4,11 Metern (plus elf cm), einer Breite von 1,78 Meter (plus 4,8 cm) stößt der neue Škoda Fabia in die Dimensionen eines VW Golf IV vor. Das macht sich nicht nur im Fond bemerkbar, wo selbst größere Erwachsene für einen Kurztrip Platz finden, sondern auch beim Kofferraum, der mit einem Volumen von 380 Liter 50 Liter mehr fasst als der Vorgänger. Legt man die Lehnen der Rückbank um, werden 1.190 Liter daraus. Gefeilt haben die Tschechen auch am cw-Wert, der nun bei 0,28 liegt – das sind 0,04 weniger als beim Vorgänger und resultiert mit dem 81 KW / 110 PS Motor und dem Siebengang-Doppelkupplungsgetriebe in einem Durchschnittsverbrauch von 4,7 l/100 km.
So beeindruckend die Windschlüpfrigkeit des neuen Škoda Fabia aber auch sein mag, beim Fahren merkt man die fehlende Elektrifizierung, wie 24auto.de berichtet.*

Wo sonst die E-Maschine helfend eingreift, kommen jetzt bei einer schnellen Beschleunigung die Trägheit der Turbolader-Schaufeln und die Auswirkungen der Abgasnormen zum Tragen. Vor allem, wenn man im Spar-Fahrprogramm Eco unterwegs ist. Dass der Škoda Fabia IV ein erwachsenes Fahrzeug ist, liegt aber nicht nur an den gewachsenen Abmessungen, sondern auch an der modernen Technik. Das digitale 10,25 Zoll große Kombiinstrument lässt an Variabilität und Informationsgehalt kaum Wünsche offen und der bis zu 9,2 Zoll große Touchscreen informiert den Fahrer über alles Wichtige und fungiert zudem als Kommunikationszentrale. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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