VW-Tochter

Leiser Abschied vom Diesel: Auch Skoda Scala künftig ohne Selbstzünder

Škoda Scala
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Unauffällig und solide: Der Skoda Scala.

Skoda verzichtet nach dem Fabia bei einem weiteren Modell auf eine Diesel-Variante. Auch der Scala läuft nicht mehr als Selbstzünder übers Band.

Skoda: Nach dem Fabia wird auch der Scala Diesel-frei

Skoda war die erste Tochter im VW-Konzern: Seit 2018 bieten die Tschechen keinen Diesel mehr für den Kleinwagen Fabia an. Die Nachfrage nach dem Selbstzünder war einfach zu gering, die technische Umrüstung auf die strengen Abgaswerte der EU schlicht zu unrentabel.

Und der Fabia war nur der Anfang vom leisen Abgesang des Diesel. Auch der Kamiq* wird inzwischen nicht mehr mit Selbstzünder angeboten. Und in diesem Monat folgt nun auch der Scala. Das kündigte ein Skoda-Sprecher im Gespräch mit der Frankfurter Neuen Presse an. Die Gründe sind dieselben: Zu wenig Nachfrage nach dem Diesel.

Der Scala ist der Nachfolger des Rapid.

Skoda Scala weiterhin als Benziner erhältlich

Der Scala, im vergangenem Jahr als Nachfolger des Rapid auf den hiesigen Markt gekommen, wird weiterhin mit drei Benzinern angeboten: 

  • Einer 95-PS-Variante ab 23.736 Euro,
  • einem 115-PS-Modell ab 24.905 Euro
  • und einem Top-Modell mit 150 PS ab 26.855 Euro.

Der kleinste Benziner wird mit einer manuellen Fünf-Gang-Schaltung kombiniert, die beiden größeren Aggregate mit einer Sechsgang-Schaltung oder Siebengang-Automatik (DSG). Neu ist ein Erdgasantrieb (ab 22.200 Euro), dessen 1,0-Liter-Dreiyzlinder 90 PS leistet. Auch Hybrid- bzw. Elektro sollen dem Vernehmen nach in der Planung sein. Der 115 PS große Diesel, der nun aus dem Programm fällt, war ohnehin der einzige Selbstzünder im Angebot.

Technische Daten zum Skoda Scala

Mit seinen 4,36 Metern ist er sechs Zentimeter länger als sein Vorgänger Rapid Spaceback.

Der Scala ist äußerlich ein unauffälliges Auto - sachlich und zurückhaltend. Seine Vorzüge zeigt der solide Tscheche erst auf den zweiten Blick. Das erste Skoda-Modell auf der MQB-A0-Plattform (wie auch der VW Polo) ist mit seinen 4,36 Metern sechs Zentimeter länger als der Vorgänger Rapid Spaceback. Auch beim Radstand legt der Scala fünf Zentimeter zu (auf 2,65 Meter). Auffällig ist der kurze Überhang an der Front und die großzügig verglaste Heckklappe.

Übersichtlich und praktisch - Der Scala trägt auch innen das typische Skoda-Gesicht.

Mit einem Radstand von 2,65 Metern (VW Golf 2,62 Meter) bietet er im Innenraum großzügig Raum vorne und hinten. Ellbogen-, Knie- und Kopffreiheit sind sehr gut. Darüber thront ein riesiges durchgängiges Panoramadach, das sich leider nicht öffnen lässt.

Auch der Kofferraum ist gewachsen. Statt bisher 415 Liter im Rapid stehen jetzt satte 467 Liter bereit – ein Plus von gut 50 Litern. Bei umgeklappten Rücksitzen sind es sogar bis zu 1410 Liter Ladevolumen. Dazu lässt sich der Kofferraum jetzt gegen Aufpreis auch elektrisch öffnen – das gab es beim Rapid noch nicht.

Ordentlich Platz - Das Kofferraumvolumen ist auf 467 bis 1.410 Liter (bei umgeklappten Rücksitzen) gewachsen.

Lesen Sie auch: Diese Vor- und Nachteile haben die Dieselalternativen Elektro, Hybrid und Wasserstoff.

Die Lenkung geht angenehm leicht von der Hand, ohne indirekt zu agieren. Auch sonst fährt sich der Scala handlich. Im Innenraum ist alles typisch Skoda angeordnet: Praktisch, übersichtlich und durchaus wertig. Alles wirkt moderner und hochwertiger als im Rapid. Das Cockpit, das in der Basisversion 6,5 Zoll misst und je nach Ausstattung bis zu 10,25 Zoll groß wird, funktioniert schnell und reibungslos. Auch der Tacho ist komplett digital gehalten. Das optionale induktive Laden für Smartphones funktioniert reibungslos bei Android und Apple – was nicht bei jedem anderen Pkw-Hersteller der Fall ist. Auch zwei USB-C-Anschlüsse befinden sich in der Mittelkonsole, die jedoch wenig Ablagefläche für Brille oder Schlüssel bietet.

Sprich: Der Scala wird seinen Weg gehen. Bescheiden im Hintergrund, auch ohne Diesel. (joi) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerk.

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Mit neuen Fotos: Kuriose Blitzer-Bilder - Die verrücktesten Radarfotos

Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen.
Taube verhindert Bußgeld: Die Kreispolizeibehörde Viersen kann einem Autofahrer wegen einer Taube die Geschwindigkeitsübertretung nicht nachweisen. Weder Fahrer noch Taube müssen das Bußgeld in Höhe von 105 Euro bezahlen. © Kreispolizeibehörde Viersen
Die Raser-Taube hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können.
Die "Raser-Taube" hat in der Stadt Bocholt die Radarfalle ausgelöst. Die 25 Euro Verwarnungsgeld wird sie für die Geschwindigkeitsüberschreitung von 15 km/h jedoch nicht bezahlen können. © Stadt Bocholt
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen.
Hat die Polizei Essen hier einen "Geister-Lkw" erwischt? Leider nicht. Es war nur ein Fahrer, der sich vor dem Blitzer versteckt hat. Ohne Erfolg. Ein Bußgeld musste er trotzdem zahlen. © Polizei Essen
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden.
Morgens keine Lust die Scheiben freizukratzen? Keine gute Idee. Und dann auch noch zu schnell in einer 30er Zone. Wer so viel falsch macht, muss sich nicht wundern, bestraft zu werden. © Polizei Dortmund
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen.
Gleiche Stelle, gleicher Blitzer, gleiches Vergehen. Auch dieser Fahrer war zu faul, um für genug Durchblick zu sorgen. © Polizei Dortmund
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur.
Absichtlich ist dieser Twingofahrer mit Stinkefinger in die Radarfalle gerast. Trotz abgeklebten Nummernschild und heruntergeklappter Sonnenblende kam die Dortmunder Polizei dem frechen Temposünder auf die Spur. © Polizei Dortmund
Kurioses Blitzer-Bild: Pferd von Radarfalle geblitzt.
Nach Toleranzabzug ist das Pferd mit einer Geschwindigkeit von 59 Stundenkilometern in die Messanlage galoppiert. Erlaubt sind an der Bundesstraße 455 in Eppstein allerdings nur 50 Stundenkilometer. Doch zu schnell war das Tier keinesfalls unterwegs. Ein vorbeifahrendes Auto hatte den Blitzer ausgelöst. © Stadt Eppstein
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Der Polizei entgeht nichts: Auch zu schnelle Vögel werden kontrolliert. © Polizei
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Mit Sturmhauben, geklauten Nummernschildern und Muttis Auto waren drei Jugendliche bei Aachen unterwegs und haben sich einen Riesen-Ärger mit der Polizei eingehandelt. © Polizei
Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen.
Das Radarfoto, herausgegeben vom Landkreis Emsland, zeigt ein weißes Pferd auf dem Schullendamm in Meppen. © dpa
Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße.
Zu schnell zum Einsatz: Ein Feuerwehrfahrzeug in Bad Mergentheim an der Blitzampel Schlossgartenstraße.
Hundemann oder Alien? © mm
Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild.
Mit Absicht: Kaum zufällig dürfte dieses Bild entstanden sein. Der Fahrer kam wohl ungeschoren davon. Motorräder haben halt vorne kein Nummernschild. © Polizei
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Erhobener Mittelfinger: Die Insassen zeigen kaum verholen ihren Ärger. © mm
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Auch Fluggeräte im Visier: Ein Rettungshubschrauber ist womöglich zu schnell gelandet. © mm
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Schneller als die Polizei erlaubt: Zwei Fahrradfahrer beim Rasen. © mm
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Prozession der Biker: Das "Führungsfahrzeug" kam wohl um ein Bußgeld nicht herum. © mm
Bäh, Bäh, mich schnappt ihr nicht! Beim Radarfoto streckt ein Rollerfahrer seine Zunge raus (2014)
Bäh, Bäh, mich schnappt ihr nicht! Beim Radarfoto streckt ein Rollerfahrer seine Zunge raus. © Polizei
Raser auf Schienen.
Raser auf Schienen. © mm
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen.
Rückenansicht: Ein Trio bekundet wortlos seine Meinung über Geschwindigkeitskontrollen. © mm
Schlechte Aussicht: Wäre der Teppich geschickter aufgeladen worden, hätte der Fahrer die Blitz-Gefahr wohl erkannt. © mm
Ist der Weihnachtsmann am 28. Dezember wirklich noch im Stress? Und woher hat er den diesen neuen Schlitten? Fragen über Fragen - doch auf alle Fälle war hier ein hier ein Strafzettel für zu schnelles Fahren fällig. © Auto-Medienportal.Net/Volkswagen
Auch der Weihnachtsmann ist mit seiner Kutsche schon in einen Blitzer gerauscht (Archivfoto 2006). Allerdings hatte sich das Pferdegespann vorbildlich an das vorgeschriebene Tempolimit gehalten. Ein anderes Fahrzeug auf der Überholspur hatte die Radarfalle ausgelöst. Auf dem Foto ist der Raser vom Gespann jedoch vollkommen verdeckt. © dpa

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