Autonomes Fahren

Kommt das selbstfahrende Apple-Car von VW?

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Apple und VW sollen an einem selbstfahrenden T6 Transporter arbeiten. (Symbolbild)

Seit Jahren wird vom Apple Car gesprochen und so langsam kommt Bewegung in die Sache. Der iPhone-Hersteller will mit VW einen T6 Transporter umbauen.

iPhone, iPad, iCar? Seit rund vier Jahren plant Apple ein eigenes Auto. So langsam wird es Realität. Nach jahrelangem Stillstand hat der Konzern offenbar endlich einen Partner gefunden. Gemeinsam mit VW soll ein T6 Transporter zu einem selbstfahrenden Auto umgebaut werden.

Selbstfahrende Autos für Apple-Mitarbeiter

Wie die New York Times berichtet, arbeiten Apple und VW in einem Turiner Werk an der Überarbeitung des T6 Transporters. Demnach sollen der Rahmen und das Chassis des Autos erhalten bleiben. Apple werde aber viele Teile im Inneren austauschen. Dazu gehören Armaturenbrett und Sitze.

Zudem sollen Computer, Sensoren und ein großer Akku verbaut werden. Bevor Sie sich aber zu früh freuen: Das Auto soll der New York Times zufolge nur als Shuttle für Apple-Mitarbeiter dienen. Es soll zwischen zwei Apple-Campussen fahren. Zur Sicherheit sei auch geplant, dass ein Fahrer hinter dem Steuer sitze, damit dieser im Notfall eingreifen könne.

Lesen Sie hier über die Gefahren für autonome Autos.

Große Ambitionen, tiefer Fall

Angeblich arbeite das ganze Apple-Car-Team an dem T6-Projekt. Auf dem Höhepunkt waren das mal über 1.000 Mitarbeiter. Der lange Stillstand habe aber schon zum Abgang von hunderten Angestellten des Projekts geführt.

Darüber hinaus fiel Apple im Rennen um selbstfahrende Autos immer weiter zurück. Konkurrent Google hat schon vor Jahren ein autonomes Fahrzeug vorgestellt. Auch der Fahrdienst Uber arbeitet an solch einem Auto.

Video: Dieser selbstfahrende Bus könnte in Zukunft durch München fahren

Apple scheitert beim Autobau

Eigentlich wollte Apple das Auto selbst bauen. Der Konzern soll aber schnell festgestellt haben, dass die Entwicklung eines Autos schwieriger sei, als angenommen, so die New York Times weiter.

Aus diesem Grund suchte Apple die Nähe zu unterschiedlichen Autoherstellern. So sollen über die Jahre Gespräche unter anderem mit BMW und Mercedes geführt worden sein. Diese seien aber ohne Erfolg zu Ende gegangen.

Auch interessant: Müssen Fahrer von Elektro-Fahrzeugen auch Bußgelder zahlen, wenn Sie mit leerer Batterie auf der Autobahn stehen bleiben?

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Autos der Zukunft: So könnten sie aussehen

Autos der Zukunft: So könnten sie aussehen
Autohersteller bemühen sich intensiv um automatisiertes oder teilautomatisiertes Fahren. Eine Frage dabei ist auch, wie das Interieur der Zukunft aussehen soll.   © BMW
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BMW i Inside Future: BMW will mit seinem futuristischen Innenraumkonzept zeigen, dass "individuelle Bedürfnisse und gemeinsame Erlebnisse künftig nicht im Widerspruch zueinander stehen".  © BMW
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Vorgestellt wurde die Studie im Januar auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas.  © BMW
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Highlight des bayerischen Concept Cars ist das sogenannte "HoloActive Touch"-System. Es soll in neue Dimensionen der Fahrzeug-, Navigations-, Infotainment- und Kommunikationsfunktionen vorstoßen.  © BMW
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Mercedes F 015: Auch die Schwaben schlafen in dieser Hinsicht nicht. Mit der Studie F 015 "Luxury in Motion" soll sich das Auto vom bloßen Fortbewegungsmittel zum "privaten Rückzugsraum" wandeln.  © Daimler AG
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Ein zentraler Aspekt dieses Konzept-Autos ist natürlich die Vernetzung: Fahrzeug, Passagiere und Außenwelt sollen im permanenten Informationsaustausch stehen.  © Daimler AG
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Dazu zählen beispielsweise rundum installierte Displays, Gestensteuerung, Eye-Tracking oder  hochauflösende Touchscreen-Bildschirme.  © Daimler AG
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Für den F 015 erhielt Mercedes im vergangenen Jahr auch den Red Dot Award für Communication Design 2016.  © Daimler AG
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Außen sollen großflächige LEDs und ein nach vorne gerichtetes Laser-Projektionssystem visuell mit der Umgebung des Fahrzeugs kommunizieren.  © Daimler AG
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Premiere feierte das Concept Car bereits vor zwei Jahren auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas.  © Daimler AG
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Toyota Concept-i: Innovative Fahrzeugkonzepte können auch die Japaner. Zentraler Punkt auch hier: Kommunikation und Interaktion zwischen Fahrzeug und Fahrer beziehungsweise Passagier.  © Toyota
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Die Studie basiert auf individuellen Bedürfnissen der Nutzer und der Philosophie der "kinetischen Wärme". Für das Fahrzeug, das demnach Wärme und Freundlichkeit ausstrahlen soll, plant Toyota in den nächsten Jahren umfassende Tests.  © Toyota
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Auch der japanische Automobil-Riese ist sich sicher: "Das Auto der Zukunft wird mit seinen Insassen kommunizieren können."  © Toyota
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Volkswagen Sedric: Aus Wolfsburg kommt dieses "Self-Driving-Car" ohne Cockpit namens Sedric. Es soll "Freund und Begleiter der Familie" sein. Selbstverständlich spielt auch hierbei die Interkonnektivität eine große Rolle.  © Volkswagen AG
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Präsentiert wurde die selbst-fahrende Studie im April in Shanghai. VW sieht autonome Fahrzeuge wie dieses als "zentrales Element der Zukunftsstrategie" des Konzerns.  © Volkswagen AG
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Innen soll ein großzügig gestalteter Innenraum für Lounge-Atmosphäre sorgen. Passagiere sollen mit dem Auto zudem sprechen können wie mit einem "persönlichen Assistenten".  © Volkswagen AG
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Rinspeed Oasis: Neben den Automobil-Riesen gibt es auch kleinere Player, die sich um die Mobilität der Zukunft bemühen. Dazu zählt auch das Unternehmen Rinspeed, das Anfang des Jahres seinen "Oasis" der Öffentlichkeit vorstellte.  © Hersteller
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Der "Rollende Kleingarten für den Großstadtdschungel" geht auf den Schweizer Auto-Visionär Frank Rinderknecht zurück. Im Gegensatz zu klobigen SUVs soll dieser Stadtflitzer durch Wendigkeit und Nachhaltigkeit überzeugen.  © Hersteller
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Dazu gehören dank des "Mobile Urban Gardening"-Konzepts erstaunlicherweise Gras- und Grünflächen sowie "radnahe E-Motoren". Der kleine Garten im Inneren ist dabei ein ungewöhnlicher Hingucker.  © Hersteller
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Aber auch sonst war die Idee hinter dem "Oasis" wohl, so nah wie möglich an das eigene Wohnzimmer heranzukommen: Sessel, Fernseher, Sideboard und viele weitere Extras sollen die Überfahrt so angenehm wie möglich gestalten.  © Hersteller
Autos der Zukunft: So könnten sie aussehen
Konzepte wie dieses sind sicherlich noch absolute Zukunftsmusik. Selbst 'normale' selbst fahrende Automobile seien frühestens 2040 marktreif wie eine Studie der Deutschen Bank kürzlich prognostizierte. Dennoch sind solche Studien interessant und wichtig für die Zukunft der Mobilität.  © Hersteller

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