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ADAC-Sommerreifentest: Welche Marken schneiden am besten ab?

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Der ADAC hat Sommerreifen getestet.
Der ADAC hat Sommerreifen getestet. © ADAC/Marc Wittkowski

Beim ADAC-Sommerreifentest gibt es in diesem Jahr viele gute Noten. Am besten schneiden wieder die Premiummarken ab, aber auch günstige Modelle können überzeugen.

Der aktuelle Sommerreifen*-Jahrgang überzeugt im Test. Der ADAC hat 34 Modelle für Kompakt-SUV und Kleinwagen untersucht und mit einer Ausnahme alle mindestens als empfehlenswert eingestuft.

Sommerreifen im Test: ADAC hat 34 Modelle untersucht

Testsieger bei den SUV-Reifen der Dimension 215/60 R16 99V sind der Continental PremiumContact 6 und der Michelin Primacy 4 mit der Note 2,1. Ebenfalls mit „gut“ schneiden Bridgestone Turanza T005, Dunlop Sport BluResponse und Toyo Proxes Comfort ab. Letzterer ist mit einem Stückpreis von 114 Euro der günstigste Reifen in der Spitzengruppe, die anderen Modelle liegen im Bereich oberhalb von 150 Euro. Mit dem Kormoran Road Performance stammt auch der einzige Ausfall im kompletten Test aus dem SUV-Segment. Der polnische Billigreifen (81 Euro) erhält wegen Schwächen bei den Sicherheitskriterien trotz geringen Rollwiderstands die Note 3,7.

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Bei den 16 Kleinwagen-Reifen der Größe 185/65 R15 88H gab es sechs Mal die Gesamtnote „gut“. Testsieger ist der Goodyear EfficientGrip Performance 2 mit der Bewertung 2,0. Knapp dahinter landen Brigdestone Turanza T005, Michelin Primacy 4, Pirelli Cinturato P1 Verde, Dunlop Sport BluResponse und Giti GitiSynergy H2. Die Listenpreise der Top-Pneus liegen zwischen 90 und 107 Euro. Wer weniger ausgeben will, findet im kaum schlechteren Laufenn G Fit EQ+ für 64 Euro pro Stück eine Alternative.

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Worauf sollte man beim Kauf von Sommerreifen achten?

Insgesamt zeigt sich der ADAC erfreut über das Ergebnis, das in diesem Jahr von keinem Totalausfall getrübt wird. Der Club empfiehlt Reifenkäufern zu prüfen, welche individuellen Anforderungen sie an einen Reifen haben und diese dann mit den Ergebnissen der Einzeltests abzugleichen. Diese sind aufgeteilt nach Bremsleistung auf Trockenheit und Nässe, Geräuschentwicklung, Verschleiß und Kraftstoffverbrauch. Vielfahrer etwa sollten auf gute Werte in den beiden letzten Kategorien achten. Holger Holzer/SP-X/ahu *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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