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Spritpreise in Deutschland: Neues Jahr startet mit Preis-Schock

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Von: Simon Mones

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Die Spritpreise in Deutschland sind wieder gestiegen. Und das hat seine Gründe.

München – 2021 war für die deutschen Autofahrer kein leichtes Jahr. Wegen des Chipmangels gab es Neuwagen nur mit langen Wartezeiten. Doch auch Gebrauchtwagen waren rar und deswegen extrem teuer. Und auch an der Tankstelle schossen die Preise in die Höhe.

Wie eine ADAC-Auswertung zeigt, war 2021 sogar das teuerste Tankjahr seit 2013. Bereits im Oktober erreichte der Diesel ein neues Rekordhoch, der November war sogar der teuerste Tankmonat aller Zeiten. Im Dezember setzte dann die lange erhoffte Trendwende ein und die Spritpreise in Deutschland sanken wieder.

Spritpreise in Deutschland: Neues Jahr startet mit Preis-Schock

Lange hielt die Freude darüber jedoch nicht an, denn die Preise für Benzin und Diesel haben im neuen Jahr wieder deutlich angezogen, wie 24auto.de berichtet. Wie der ADAC mitteilte, ist der Preis für einen Liter Super E10 in der ersten Januar-Woche um 3,5 Cent gestiegen und kostete im bundesweiten Mittel 1,648 Euro (Psycho-Trick an der Tankstelle: Darum bezahlen wir fast nie den vollen Preis)

Tankstellen-Preistafel mit dem einmontierten Wort „TEUER“ (Montage)
Zum Jahresbeginn sind die Spritpreise in Deutschland wieder teurer geworden. (Montage) © IlluPics/Imago

Der Liter Diesel hat sich ebenfalls um 3,5 Cent verteuert. Im Bundesschnitt lag der Preis bei 1,562 Euro. Völlig überraschend kommt das jedoch nicht. Zum Jahreswechsel hat sich die CO2-Abgabe auf Kraftstoffe erhöht. „Dies verteuert den Liter Benzin oder Diesel rechnerisch um rund 1,5 Cent“, erklärt der ADAC. (Neue Regeln 2022: Was Autofahrer ab Neujahr erwartet)

Spritpreise in Deutschland: Rohöl legt im Preis zu

Die Spritpreise in Deutschland sind jedoch deutlich stärker gestiegen als vom ADAC errechnet. Auch hier für gibt es eine einfache Erklärung: Das Rohöl ist zuletzt wieder teurer geworden, so kostet ein Barrel der Sorte Brent rund 80 US-Dollar.

Um trotzdem möglichst günstig tanken zu können, empfiehlt der ADAC, die Schwankungen der Kraftstoffpreise im Tagesverlauf zu nutzen und in den Abendstunden zu tanken. In der Regel sind Benzin zwischen 18 und 19 Uhr sowie 20 und 22 Uhr am günstigsten. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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