Strittiger Rekord

Hersteller rudert zurück: SSC Tuatara nie schneller als 300 Meilen pro Stunde

Fahraufnahme des SSC Tuatara
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Der SSC Tuatara fuhr nie mehr als 300 Meilen pro Stunde (ca. 483 km/h) – das gab der Hersteller nun offiziell zu.

Angeblich hatte der SSC Tuatara einen neuen Rekord aufgestellt – doch dann kamen an den Messwerten Zweifel auf. Nun rudert der Hersteller offiziell zurück.

Washington – Um als Firma Aufmerksamkeit zu erregen, kann ein Rekord hilfreich sein. Das gilt insbesondere auch für Autobauer. Besonders beliebt ist beispielsweise eine neue schnellste Umrundung der legendären Nürburgring-Nordschleife – zumindest in einer bestimmten Kategorie von Fahrzeug. Der Hersteller SSC North America hatte einen anderen Plan: Man wollte den Titel des schnellsten Serienautos der Welt erringen – was dem Autobauer mit dem SSC Tuatara zuletzt auch tatsächlich gelang. Allerdings mit einem deutlich langsameren Tempo als zunächst angepeilt. In einem ersten Versuch im Oktober 2020 hatte man angeblich ein Durchschnittstempo von weit mehr als 300 Meilen pro Stunde (ca. 483 km/h) erreicht, bis im Netz Zweifel an den Angaben aufkamen. Nun – neun Monate später – hat der Hersteller offiziell zugegeben, das behauptete Tempo nie erreicht zu haben, wie 24auto.de berichtet.

In einem Instagram-Post gesteht SSC North America den Fehlschlag offiziell ein: „Falls es bis zu diesem Punkt noch nicht klar geworden ist, möchten wir offiziell bestätigen, dass wir die ursprünglich behaupteten Geschwindigkeiten von 331 mph oder sogar 301 mph im Oktober 2020 nicht erreicht haben“, heißt es dort. Und weiter: „Wir waren als Unternehmen wirklich untröstlich, als wir erfuhren, dass uns dieses Kunststück nicht gelungen ist, und wir sind ständig bemüht, die 300-mph-Marke transparent, offiziell und zweifelsfrei zu durchbrechen.“ *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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