Mikro-SUV

Suzuki Ignis: Der Erste einer neuen Art

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Auffällig: Der Suzuki Ignis ist 3,70 Meter kurz und hat 18 Zentimeter Bodenfreiheit. 

Die Marke Suzuki ist für ihre Kleinwagen- und Allradkompetenz bekannt. Beide Stärken bündeln die Japaner im Ignis, der am 17. Januar debütiert und ein neues Segment eröffnet – das der Mikro-SUV.

Eine interessante Sache, denn auch auf kleinstem Raum bietet der Mini eine Reihe von positiven Details fürs Alltagsleben.

Der Suzuki Ignis ist 3,70 Meter kurz

Der Suzuki Ignis ist anders, er fällt schon wegen seiner Kürze von 3,70 Metern auf. Suzuki hat es aber geschafft, dank eines langen Radstands, einer kurzer Motorhaube und kurzer Überhänge das maximal Mögliche herauszuholen. Eine geschickte Raumausnutzung sorgt dafür, dass vier Erwachsene mit einigermaßen normalen Maßen gut in das „SUVchen“ passen. In den hochwertigeren Ausstattungsversionen bieten die zwei verschiebbaren Sitze hinten zusätzliche Flexibilität: entweder mehr Beinfreiheit oder einen größeren Kofferraum. Beim Fronttriebler passen bis zu 267 Liter rein, bei umgeklappten Lehnen bis zu 1.100 Liter – in der Kleinstwagenklasse beachtlich.

Infotainment im Ignis

Im Suzuki Ignis Retro-Innenraum haben bis zu vier Erwachsene Platz.

Die Bedienung des Ignis gestaltet sich einfach, das Menü ist selbsterklärend aufgebaut. Dank Apple CarPlay und Android Auto lassen sich Smartphones einfach ins Infotainment-System integrieren. Gegen 1.000 Euro Aufpreis und in der feinsten Ausstattungsvariante Comfort+ serienmäßig ist ein Assistenzpaket zu haben, das z. B. aktive Bremsunterstützung mit Fußgänger-Erkennung, Spurverlassens-Warnung und Müdigkeitswarnung beinhaltet.

Motoren im Suzuki Ignis

Der neue Ignis wird vorerst nur mit einem 1,2-Liter-Vierzylinder mit 90 PS angeboten – angesichts eines Leergewichts von 885 Kilo absolut ausreichend. Dank des passend übersetzten Fünfganggetriebes und der direkt wirkenden Lenkung lässt er sich munter durchs Verkehrsgetümmel dirigieren. Auffallend hart ist das Fahrwerk, es reicht grobe Fahrbahn­unebenheiten sehr direkt an die Passagiere weiter.

Askese beim Beschleunigen

Der Suzuki Ignis geht im Januar an den Start.

170 km/h Spitze und ein Beschleunigungswert von 12,2 Sekunden zeigen, dass man sich im Ignis nicht in asketischem Verzicht üben muss. Um 0,4 Sekunden schneller schafft die Version mit Mildhybrid den Sprint. Die Allradversion ist maximal 165 km/h schnell, beschleunigt in 11,9 Sekunden auf 100 km/h und ist mit 5,0 Liter Normverbrauch dabei. Bei ersten Testfahrten waren reale Werte um die 5,3 Liter zu erreichen. Die Preisliste beginnt bei selbstbewussten 11.900 Euro. 

MID

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