Das dritte "T"

Der T-Cross gefällt durch Preis und Größe – weniger durch seinen Dreizylinder-Motor

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Ein richtiges Stadtauto: der VW T-Cross.

Eigentlich war das "T" bei VW dem legendären Campingbus vorbehalten. Noch in diesem Jahr wird Volkswagen die nunmehr siebte Generation des Bulli vorstellen, den "T7". Jetzt aber wird’s unübersichtlich.

Erst kam kürzlich der T-Roc auf den Markt, der unterhalb des VW Tiguan angesiedelt ist, nun rollt schon wieder ein neuer SUV über die Straßen. Der T-Cross ist noch einmal etwas kleiner und lediglich sechs Zentimeter länger als ein Polo. Und doch hat er optisch nicht viel gemein mit dem "kleinen" Polo-Bruder. Er ist rund 13 Zentimeter höher und wirkt wesentlich stämmiger.

VW T-Cross: Genug Platz für Kind und Kegel

Der 4,11 Meter lange T-Cross sieht nicht nur mächtig erwachsen aus, was auch an seinem selbstbewussten Grill und den Kanten rundum liegt. Er fährt sich auch so.

Schon beim Einsteigen ist nichts von Kleinwagen-Flair zu spüren.

Im Innenraum geht es für diese Fahrzeugklasse erstaunlich luftig zu. Und in Reihe zwei können auf den beiden Außenplätzen selbst große Mitfahrer gut sitzen – vorausgesetzt, die um 14 Zentimeter verschiebbare Rückbank ist ganz nach hinten gefahren.

Die ist bei allen Versionen serienmäßig an Bord und ermöglicht entweder mehr Beinraum oder einen größeren Kofferraum – der zwischen 385 und 455 Liter Stauvolumen schwankt. Wer die serienmäßig asymmetrisch geteilte Rücksitzlehne umlegt, soll bis zu 1.281 Liter transportieren können. Das sind hervorragende Werte, mit denen der T-Cross den VW Golf (380 bis 1.270 Liter) überholt. Zudem lässt sich die Beifahrersitzlehne umklappen, wodurch bis zu 2,40 Meter lange Gegenstände eingeladen werden können. Unter dem Kofferraumboden gibt es auch noch einen weiteren Stauraum.

Der kleinste SUV von VW ist auch für kleine Familien geeignet.

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VW T-Cross: Gemütlich und übersichtlich

So gut die Platzverhältnisse, so einfach und schlicht sind die verwendeten Kunststoffe. Aber: Der Gesamteindruck ist nicht billig, das Cockpit mit dem 8,0-Zoll-Touchscreen-Monitor in der Mitte wirkt dennoch in gewisser Weise wertig. Die Instrumente sind VW-typisch übersichtlich angeordnet. Wie bei anderen Modellen gibt es gegen 400 Euro Aufpreis ein Display statt konventioneller Rundinstrumente hinter dem Lenkrad.

Der Einstieg ist bequem, man sitzt gut (zehn Zentimeter höher als im Polo), die Rundumsicht ebenso. Der 115-PS-Benziner hat uns im Test leider nicht sonderlich überzeugt. Der 1,0-Dreizylinder klingt etwas rau, ist nicht sehr laufruhig und verbraucht mit über sechs Litern Super etwas zu viel. Mit einem gefüllten 40-Liter-Tank kommt man dennoch fast 600 Kilometer weit. Zudem wirkt der Turbobenziner etwas behäbig und reagiert bei Druck aufs Gaspedal vergleichsweise spät. Den T-Cross bietet VW zudem noch als 95-Benziner sowie als 1,6-TDI mit 95 PS an.

Die Instrumente des VW T-Cross sind typisch übersichtlich angeordnet.

Unser Fazit zum VW T-Cross

Das kleinste SUV von VW wirkt in der Praxis nicht wie ein kleiner Polo-SUV. Der T-Cross ist ein Stadtauto, das sich durchaus sogar für die kleine Familie eignet. Und das zu einem fairen Preis von 20.900 Euro.

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VW T-Cross 1.0 TSI: Datenblatt

Motor und Getriebe:

Dreizylinder-Turbobenziner, Hubraum 999 ccm, Leistung 115 PS, max. Drehmoment 200 Nm bei 2.000 U/min, 7-Gang-Automatik, Vorderradantrieb

Fahrleistungen:

0-100 km/h in 10,2 Sek, Spitze 193 km/h

Kraftstoffverbrauch:

5,6 l/100 km EU-Norm innerstädtisch, 4,5 l/100 km außerstädtisch, 4,9 l/100 km kombiniert 6,4 l/100 km (Super) Testverbrauch CO2-Emission 111 g/km

Maße und Gewichte:

Länge/Breite/Höhe 4.108/1.760/1.559 mm, Kofferraumvolumen 455 bis 1.281 Liter, Gewicht 1.270 kg, Zuladung 480 kg

Preis:

20.900 Euro

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joi

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