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Fehler im Sommer: Was Autofahrer an der Tankstelle vermeiden sollten

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Von: Anne Hund

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Zapfpistolen für verschiedene Kraftstoffarten hängen an einer Zapfsäule an einer Tankstelle.
Das Klacken der Abschaltautomatik an der Zapfpistole kennt jeder Autofahrer. © dpa/Sven Hoppe (Archivbild)

Draußen ist es heiß. Beim Tanken sollten Autofahrer gerade jetzt besonders achtsam sein – und einen Handgriff besser gleich vermeiden.

Autofahrer kennen dieses Klacken: Irgendwann stoppt an der Zapfsäule die Abschaltautomatik – und der Tank ist voll. Kann man trotzdem noch den einen oder anderen Liter Benzin bis zum obersten Rand einfüllen? Experten raten davon ab. Denn leicht kann der Kraftstoff überschwappen und in die Umwelt gelangen. Deshalb nach dem Klacken besser nicht mehr versuchen nachzufüllen.

Gerade bei Hitze könne genau das gefährlich werden, wie das Portal Chip.de schildert. Während einer Hitzewelle sei das Nachfüllen eine sehr schlechte Idee, weil sich bei hohen Temperaturen Diesel und Benzin ausdehnen. Sei der Tank bis zum Rand gefüllt, könne Treibstoff auslaufen und den Tankdeckel beschädigen. Das sei brandgefährlich und könne zu teuren Lackschäden führen.

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Zudem fährt man die Zapfsäule am besten immer von der Seite an, auf der sich die Tankklappe befindet. Es können ansonsten erstens Lackschäden am Kofferraumdeckel oder der Heckpartie entstehen, wenn der Schlauch erst umständlich ausgerollt werden muss und sich um das Auto schlängelt. Und zweitens könnte dann auch die Einrastautomatik der Zapfpistole nicht richtig funktionieren, weil der Schlauch zu weit verdreht oder abgeknickt worden ist. (ahu)

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