Lustiger laden

Tesla-Ladesäule im Retro-Look: Was steckt hinter dem Design-Gag?

Tesla-Ladestation im Retro-Design in Coopersburg
+
Strom statt Sprit: Diese historische Zapfsäule geht mit der Zeit.

Tesla-Fahrer wollen die Verbrenner-Ära so schnell wie möglich hinter sich lassen? Kann eigentlich nicht sein – wie die Begeisterung für diese Retro-Ladestation beweist.

Coopersburg (Pennsylvania) – Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Gern klammert er sich an Bewährtem fest: Architekten verkleiden Neubauten mit historischen Fassaden, die Schallplatte lebt, und der neue, voll elektrische Fiat 500 sieht aus wie die Knatterkugel der 50er-Jahre. „Einige Kunden“, wunderte sich ein Audi-Designer mal, „möchten gerne vier Auspuff-Töpfe am Heck ihres e-tron“. Ähnlich sinnlos, aber irgendwie heimelig wirkt das, was ein Tüftler im US-Staat Pennsylvania installierte – passend zu der von ihm betriebenen Eisdiele „Inside Scoop“ im beschaulichen Coopersburg nördlich von Philadelphia. Die ist nämlich ganz im Stil eines Diners der 50er-Jahre gehalten, und bei der Generation iPhone trotzdem (oder wahrscheinlich gerade deshalb) schwer angesagt. Wer da nun mit seinem ebenfalls angesagten Tesla anrauscht, kann den auch laden, während er sein leckeres „Bubblegum Italian Ice“ genießt.

Möglich allerdings, dass er die Stromsäule erst mal vergeblich sucht. Die ist nämlich keineswegs im bekannten High-Tech-Style des Corporate-Designs gehalten – sondern sieht aus wie eine Pumpstation aus der goldenen Ära der Heckflossen-Chevys. Genau so etwas war die Säule auch einst. Allerdings stecken statt der Benzinpumpen jetzt zwei Tesla-Ladegeräte in dem klassischen Kleid. Echte Supercharger-Technik (mit bis zu 250 kW) findet sich im Innern indes nicht: Mit 16 Kilowatt Ladeleistung dient die Old-School-Säule eher der Entschleunigung beim Softeis-Schlecken. Die ganze Geschichte zur Tesla-Ladesäule im Retro-Design finden Sie auf 24auto.de*. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Auch interessant

Kommentare