„Aufpassen wie ein Falke“

Elektroauto-Dauertest: Ex-NASA-Wissenschaftler teilt Erfahrung – und gibt Tipps

Tesla Model 3, fahrend (Symbolbild)
+
Fit für die Langstrecke: Bis heute ist der ehemalige NASA-Wissenschaftler in einem Tesla Model 3 unterwegs. (Symbolbild)

Seit sieben Jahren ist er Elektroauto-Fahrer, seit zwei in einem Tesla Model 3: Ein US-amerikanischer Ex-NASA-Wissenschaftler teilt seine Erfahrung. Für Einsteiger hat er zwei wichtige Tipps.

Lindon (USA) – Frederick Hasler gehört zu jenen Autofahrern, die sich schon sehr früh auf ein reines Elektromodell eingelassen haben. 2014 besaß der Amerikaner noch einen ganz normalen Toyota Highlander, ein attraktives Leasing-Angebot ließ den heute 79-Jährigen dann zusätzlich zu einem elektrischen Nissan Leaf greifen. Nachdem ihn auch die Reichweite des Nachfolge-Modells nicht überzeugte, wechselte es vor zwei Jahren zu einem Tesla Model 3. Seine Erlebnisse, die auch auf 24auto.de nachzulesen sind, hat er für ein amerikanisches Portal aufgeschriebenen.

Das Fazit des Elektro-Pioniers nach über 80.000 Kilometern im Tesla: „Lange Touren – kein Problem.“ Jedenfalls im Normalfall. Natürlich berichtet er auch über Probleme – etwa als in einem Sturm durch den Gegenwind der Akkustand fast auf null fiel: „Seitdem plane ich so, dass am Ziel noch 25 Prozent im Akku sind.“ Von seinem Tesla möchte das Paar aus Utah jedenfalls nicht mehr lassen. Sogar mit dem umstrittenen Autopilot kommt der Ex-NASA-Wissenschaftler gut zurecht: „Wenn unsere sechsjährige Enkelin mitfährt, sagt sie immer: Lass das Auto selbst fahren. Das mache ich dann, vor allem auf langen Strecken.“ Seine eiserne Regel sollten sich Tesla-Neulinge ebenso merken wie die 25-Prozent-Rechnung: „Aber für die seltenen Fälle, in denen man eingreifen muss, passe ich auf wie ein Falke.“ *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Auch interessant

Kommentare