Erzürnter Kunde

Tesla-Fahrer erhebt Klage: Versprechungen zu Superchargern nur heiße Luft?

Ein Tesla Model 3 lädt gerade Strom, wie der Touchscreen zeigt. (Symbolbild)
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Energie tanken: Ein Tesla Model 3 lädt gerade Strom, wie der Touchscreen zeigt. (Symbolbild)

Weil Elon Musks Unternehmen sich angeblich nicht an seine eigenen Supercharger-Versprechungen hält, ist ein Tesla-Kunde stinksauer: Er verklagt den E-Autobauer wegen seiner Ladesäulen.

Palo Alto (Kalifornien) – Zu Beginn des E-Auto-Booms vor einigen Jahren versprach der US-amerikanische E-Autobauer Tesla* Neukunden, kostenlos Strom zapfen zu können. Betankt werden die Stromer an den sogenannten Supercharger-Ladesäulen. Doch genau diese sorgen bei einem Kunden des Elektroauto-Herstellers nun nicht nur für Verstimmung – sondern für richtig Ärger. Er will gerichtlich gegen den Tesla-CEO Elon Musk* und dessen Unternehmen vorgehen, weil er sich über den Tisch gezogen fühlt.

Der betroffene Tesla-Besitzer Kevin Shenkman akzeptiert nicht, dass ihm zunächst ein Recht auf lebenslang kostenloses Aufladen an Superchargern zugesichert worden sei – Tesla das Versprechen seiner Meinung nach jedoch nicht halten würde. Mehr noch: Nach dem Aufladen seines E-Autos kehrt Shenkman nicht sofort zu seinem Wagen zurück, sondern trifft dort erst etwas später ein. Und genau hier beginnt das Problem: Wer nicht fünf Minuten nach Abschluss des Ladevorgangs die Säule wieder freigibt, dem wird eine „Supercharger-Blockiergebühr“ berechnet. Doch Shenkman weigert sich, diese zu begleichen – und wird daraufhin von Tesla für die Supercharger gesperrt. Entrüstet über den Vorfall reicht Shenkmann Klage ein. Alles zur Supercharger-Klage gegen Tesla und Elon Musks Versprechungen zum kostenlosen Laden lesen Sie bei 24auto.de* *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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