Komplizierte Technik

Tesla warnt vor eigenem Autopilot: „Könnte das Falsche tun“

Tesla Model S Plaid, fahrend
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Noch nicht wirklich autonom unterwegs: Tesla, hier das Model S Plaid

Ein großes Update erweitert Teslas umstrittene Autopilot-Funktionen. Enthalten ist auch eine kuriose Warnung an nachlässige Fahrer.

Palo Alto –Tesla arbeitet weiter unermüdlich am autonomen Fahren: Gerade hat der-E-Auto-Pionier ein besonders umfangreiches Update seiner Assistenz-Systeme ausgerollt. Es soll deren Einsatz nun auch auf Ortsstraßen ermöglichen – bislang sollte man es nur auf Autobahnen oder gut ausgebauten Landstraßen nutzen. Und selbst dann immer aufmerksam bleiben und die Kontrolle über das Auto behalten. Jedenfalls in der Theorie. Praktisch nahmen viele Kunden die irreführende Bezeichnung „Autopilot“ wörtlich, schalteten das System ein und verließen sich darauf. Das führte immer wieder zu Unfällen.

Deshalb enthält das Update mit dem Titel “Full Self-Driving Beta Version 9“ eine Funktion, die manche vertrauensseligen Tesla-Fahrer irritieren dürfte: Nämlich eine ausdrückliche Warnung, sich auf das System zu verlassen. Ein Twitter-User postete bereits den kuriosen Hinweis, der im Display erscheint: „Die Selbstfahr-Funktion befindet sich noch in einem frühen Beta-Stadium und muss mit zusätzlicher Aufmerksamkeit genutzt werden“, heißt es dort, und: „Sie könnte das Falsche im ungünstigsten Moment tun“. Man solle also bitte die Hände am Lenkrad lassen und auf die Straße achten. Die komplette Geschichte zur Warnung von Tesla vor dem eigenen Autopiloten lesen Sie auf 24auto.de*. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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