Fahrbericht

Was taugt der Peugeot Rifter im Alltag? Wir haben ihn getestet

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Der neue Rifter fährt sich fast wie ein Pkw. Wer die Neigung zu übermäßiger Seitenneigung bei dem Hochdachkombi erwartet, wird positiv überrascht.

Ist der Rifter nur ein Handwerker-Auto oder lohnt er sich auch für Familien? In unserem Test erfahren Sie, wie sich das Auto fährt und was es Ihnen bietet.

Der Partner ist tot – es lebe der Rifter. Und wer glaubt, dass der Nachfolger, des über 1,25 Millionen Mal verkauften Peugeots ein reines Nutzfahrzeug und Handwerker-Auto ist, der täuscht sich gewaltig. Der Rifter (Kunstwort aus dem englischen Wort "rift" = Riss) ist Bus, Pkw und Van in einem. Wir haben den Rifter auf seine Alltagstauglichkeit überprüft.

Peugeot Rifter: Für Handwerker und Familien

Das Platzangebot: Zum ersten Mal gibt es den neuen Rifter, der baugleich mit Opel Combo und Citroen Berlingo ist, in zwei Größen. Entweder mit 4,40 Metern Länge oder gegen einen Aufpreis von 1.200 Euro 4,75 Meter lang (Breite: 1,85 Meter). In beiden Versionen passen sieben Sitze hinein, das Ladevolumen bis zur Kofferraum-Abdeckung reicht von 571 bis 775 Liter, bei umgeklappten Sitzen sogar von 2.700 bis 4.000 Liter.

Und dann gibt es ja noch die vielen Ablagen, dazu ein kühlbares Handschuhfach mit dem rekordverdächtigen Zusatzplatz von 186 Litern. Da freut sich der Handwerker und auch das Familien-Oberhaupt, denn für Kind und Kegel ist endlich genug Raum, der auch noch dank der niedrigen Ladekante einfach zu nützen ist.

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Peugeot Rifter: Gute Übersicht und viel Platz

Der Rifter ist ein Bequemlichkeitswunder. Das fängt beim Einsteigen an, das Fahrzeug hat zum einen SUV-Höhe, andererseits sind Fahrer- und Beifahrertür fast so breit wie ein Scheunentor. Die Passagiere hinten haben Schiebetüren auf beiden Seiten und sogar die Heckklappenscheibe lässt sich separat öffnen, wenn der Materialtransport Überlänge hat. Dazu lässt sich dann auch noch der Beifahrersitz umklappen, so dass fast die ganze Fahrzeuglänge genutzt werden kann.

Ein Schmankerl für Familien sind die drei eigenständigen Rücksitze statt einer durchgehenden Bank. Denn somit lassen sich hier drei Kindersitze nebeneinander montieren. Aber auch der Fahrer hat es bequem. Was vor allem am extrem übersichtlichen ICockpit liegt, das mit einem zusätzlichen 8-Zoll-Touchscreen ausgestattet ist und wie die Instrumententafel eines Raumschiffs konsequent auf den Fahrzeuglenker ausgerichtet ist. Gute Übersichtlichkeit garantiert auch das abgeflachte Lenkrad, nichts stört den Blick auf die Armaturen.

Peugeot Rifter: Mirror Link, Apple Car Play und Android Auto

Mit Mirror Link, Apple Car Play und Android Auto sind alle wichtigen Technologien an Bord, um das Handy einzubinden, dazu gibt es die Möglichkeit der induktiven Akku-Ladung (bei der Ausstattungslinie Allure) und in der Mittelkonsole zwei USB-Anschlüsse, eine AUX-Buchse und natürlich die Bluetooth-Funktion.

Leider muss man sagen, ist der Rifter mit dem TomTom-Navi ausgerüstet, das zwar den Verkehrsfluss sehr gut in Echtzeit darstellt, aber aufgrund der dann doch eher grobmotorischen Navigationsgrafik nicht besonders übersichtlich ist.

Peugeot Rifter: Impressionen

Zum Marktstart ab Mitte September gibt es einen Dreizylinder Basisbenziner mit 110 PS (5,5 Liter Super, ab 20.740 Euro) und zwei Vierzylinder-Diesel mit 100 PS (4,1 Liter, ab 23 290 Euro) und 130 PS (4,3 Lier, ab 25.290 Euro).  © Peugeot
Richtig viel Platz: Das Ladevolumen bis zur Kofferraum-Abdeckung reicht von 571 bis 775 Liter, bei umgeklappten Sitzen sogar von 2.700 bis 4.000 Liter.  © Peugeot
Und dann gibt es ja noch die vielen Ablagen, dazu ein kühlbares Handschuhfach mit dem rekordverdächtigen Zusatzplatz von 186 Litern.  © Peugeot
Beim Peugeot Rifter lässt sich die Heckklappenscheibe sogar separat öffnen.  © Peugeot
Der Rifter ist ein Bequemlichkeitswunder. Das fängt beim Einsteigen an, das Fahrzeug hat zum einen SUV-Höhe, andererseits sind Fahrer- und Beifahrertür fast so breit wie ein Scheunentor.  © Peugeot
Auf Wunsch kommt der Peugeot Rifter auch mit Panorama-Dach.  © Peugeot

Der Peugeot Rifter macht auch abseits der Straße keine allzu schlechte Figur

Der neue Rifter fährt sich fast wie ein Pkw. Wer die Neigung zu übermäßiger Seitenneigung bei dem Hochdachkombi erwartet, wird positiv überrascht. Der Rifter saust nur so durch die Kurven, reagiert agil und exakt auf die Lenkung. Wer will kann zwar einen Handschalter bestellen, die Automatik jedoch tut es genauso, im Gegenteil sie vermittelt einem noch deutlicher das Limousinen-Gefühl.

Ach ja: Ins Gelände kann man mit dem Rifter auch, sofern das Gelände ausgeleierte Wald- und Schotterstraßen bedeutet. Was nicht an der für SUVs typischen Beplankung liegt, die fast nur rein optischen Nutzen hat, sondern an der höheren Bodenfreiheit und am Allradantrieb, der von den Franzosen in Zusammenarbeit mit einem Partner angeboten wird.

Lesen Sie hier, wie Sie sich bei einem Wildunfall richtig verhalten.

Peugeot Rifter: Vollgepackt mit Assistenten

Alles was es bei Peugeot gibt, gibt es auch im Rifter. Vom adaptiven Geschwindigkeitsregler bis hin zur Verkehrszeichenerkennung (der man allerdings nicht immer vertrauen kann), vom Spurhalteassistenten bis hin zum Anhänger-Stabilisierungssystem.

Peugeot Rifter: Motoren und Preise

Zum Marktstart ab Mitte September gibt es einen Dreizylinder Basisbenziner mit 110 PS (5,5 Liter Super, ab 20.740 Euro) und zwei Vierzylinder-Diesel mit 100 PS (4,1 Liter, ab 23 290 Euro) und 130 PS (4,3 Lier, ab 25.290 Euro). Alle Motoren erfüllen die neue strenge 6d-TEMUP-Zertifizierung, die Dieselmotoren sind mit einem Partikelfilter und mit SCR-Technologie (Selective Catalytic Reduction) ausgestattet, die Abgasreinigung erfolgt mit AdBlue.

Peugeot Rifter: Fazit

Wer wirklich alles bestellt, was es gibt (zum Beispiel das Panorama-Dach mit einer Licht-Brücke, 8-Gang-Automatik und Allrad), kommt auf maximal 33.000 Euro. Wir meinen: ziemlich viel Auto für einen vernünftigen Preis.

Auch interessant: Dieses seltene Auto gab es nur 21 Mal und ist jetzt Millionen wert.

Rudolf Bögel

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