Pick-up fürs Grobe

Toyota Hilux im Test: Robust und zuverlässig – aber bestimmt nicht für jeden Geschmack

Toyota Hilux im Gelände
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Mit Allradantrieb meistert der Toyota Hilux fast jedes Gelände.

Der weltweit meistverkaufte Pick-up wird erneuert: Der Toyota Hilux bietet jetzt sogar ein wenig Pkw-Komfort. Ein moderner Antrieb fehlt allerdings.

Köln – Es haben nicht viele überlebt von den urigen Blechkameraden, die mit uns durch die Jahrzehnte über Stock und Stein fuhren. Land Rover Defender, Mercedes-Benz G-Klasse, Toyota Land Cruiser behielten ihre großen Namen und auch ihre Off-Road-Fähigkeiten, doch Design und Technik wurden meistens radikal runderneuert. Nicht viel anders sieht es beim Toyota Hilux aus, dem meistverkauften Pick-up auf unserem Planeten: In achter Generation hat Toyota seinem Pritschenwagen eine kleine Lifestyle-Kur verordnet.

Die Frontpartie wurde erneut aus dem Vollen gefräst. Dazu gibt‘s einen bulligen Kühlergrill, überarbeitete Stoßfänger, auf Wunsch neue LED-Lichter vorne und hinten, sowie schwarze 18-Zoll-Aluräder. Wer sich über die massiven Haltegriffe ins Hochparterre hangelt, verabschiedet sich von der kargen Lagerfeuer-Romantik früherer Tage. Bis auf das eher rustikale Hartplastik an Cockpit und Türen sieht es in der Doppelkabine ähnlich Pkw-mäßig wie in handelsüblichen SUV. Ein Luxus-Dampfer wird aus dem Toyota Hilux damit noch lange nicht. Im Herzen bleibt er mit seinem stabilen Leiterrahmen ein Arbeiter. Auch wenn der Komfort dank einer verbindlicheren Feder- und Dämpferabstimmung sowie optimierter Blattfedern gewonnen hat, ist immer Bewegung in der Doppelkabine.

Die Allradversionen nehmen ohnehin fast alles unters grobe Reifenprofil, was da so auf sie zukommt. Etwa Böschungen im Winkel von bis zu 29 Grad ebenso wie amtliche Flussdurchquerungen bis zu einer Tiefe bis zu 70 Zentimetern. Zum bekannten und weiterhin angebotenen 2,4-Liter-Diesel mit 150 PS gibt es nun einen 2,8-Liter-Diesel mit 204 PS und stattlichem Drehmoment von 500 Nm. Der Vierzylinder ist immer an Allradantrieb und Sechsgang-Automatik gekoppelt und soll die 2,35 Tonnen schwere Fuhre in 10,7 Sekunden auf Tempo 100 beschleunigen. Auf der Autobahn ist bei Tempo 175 Feierabend, was allemal reicht für so einen Koloss. Den kompletten Test des überarbeiteten Toyora Hilux lesen Sie auf 24auto.de*. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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