Tipp für Radfahrer

Über Straßenbahnschienen nicht in zu spitzem Winkel radeln

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Wer mit dem Fahrrad Straßenbahn-Gleise überqueren will, sollte die Vertiefung in einem rechten Winkel ansteuern. Foto: Daniel Karmann

Das Überqueren von Straßenbahnschienen kann für Radfahrer schnell gefährlich werden: Gerät das Vorderrad in ein Gleis, ist ein Sturz meist unausweichlich. Doch wie lässt sich dies verhindern?

Göttingen (dpa/tmn) - Straßenbahnschienen überfahren Radler am sichersten in einem nicht zu spitzen Winkel. Am besten sind 90 Grad, sagt David Koßmann vom Pressedienst Fahrrad (pd-f).

Wenn das Vorderrad in die Vertiefung gerät und sich einfädelt, können Radler nicht mehr lenken. Dann besteht höchste Sturzgefahr. Je schmaler der Reifen, etwa bei einem Rennrad, desto größer die Gefahr. Zur Entschärfung können breitere Reifen ab circa zwei Zoll wie etwa bei Ballonreifen beitragen. Im Zweifel beim Fahrradhändler prüfen lassen, wie breit die Reifen für den eigenen Fahrradtyp sein können.

Wer die Gleise in spitzem Winkel überfahren muss, sollte mit der Fahrtechnik nachhelfen und das überquerende Rad entlasten, "es also leicht über das Hindernis lupfen", sagt Koßmann, der diese Technik auch für Hindernisse wie etwa Bordsteine oder Schlaglöcher empfiehlt.

Besondere Gefahr geht von Straßenbahnschienen zusätzlich bei Nässe aus: "Sie sind dann um ein Vielfaches glatter als Asphalt, und man rutscht sehr schnell weg", sagt der Fahrradexperte.

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