Versteck entdeckt

Glücksgriff oder richtiger Riecher? Polizisten machen unglaublichen Fund bei Routinekontrolle

Bei einer Polizeikontrolle ging den Beamten ein dicker Fisch ins Netz. (Symbolbild)
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Bei einer Polizeikontrolle ging den Beamten ein dicker Fisch ins Netz. (Symbolbild)

Weil sich der Fahrer sichtlich nervös verhielt, entschieden sich die Beamten, den Kleinbus genauer zu untersuchen. Was sie fanden, dürfte ihnen die Sprache verschlagen haben.

Sei es das Beschlagnahmen von Autos nach nur 30 Sekunden* oder das Einschreiten direkt an der Zulassungsstelle, um einem Pechvogel eine regelrechte Horrornachricht zu überbringen: Aufregende Geschichten rund um die Polizei im Straßenverkehr gibt es ohne Ende. Manche Ereignisse toppen aber sogar diese außergewöhnlichen Fälle, sind regelrecht spektakulär. Und nicht selten sind es gerade die Routineaufgaben der Beamten, die sich völlig unerwartet zu echten Highlights entwickeln. So erging es wohl den Polizisten, die eine typische Routinekontrolle bei einem Kleinbus durchführten – und wegen der sichtlichen Nervosität des Fahrers Verdacht schöpften.

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Bei einer Polizeikontrolle machen die Beamten einen gigantischen Fund

In diesem Fall haben die Polizisten den richtigen Riecher bewiesen. Denn als sie, so berichtet express.de, einen Kleinbus nahe der deutsch-niederländischen Grenze auf der Autobahn 61 stoppten, um ihn zu kontrollieren, fiel ihnen schnell auf: Der Fahrer, ein 25-jähriger Niederländer, ist nervös, die Hände zittern und der Blick huscht unsicher hin und her. Er erklärt, er sei zum Einkaufen über die Grenze gefahren. Die Polizisten trauen dem Braten nicht und entscheiden sich, sein Fahrzeug genauer unter die Lupe zu nehmen. Doch mit diesem Fund hatten nicht einmal die Beamten gerechnet: Unter einer Bodenplatte seines Fahrzeugs hatte der junge Mann eine Tüte versteckt – in der sich nach Auszählung sage und schreibe 400.000 Euro befanden!

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Der erste Verdacht und Konsequenzen für den Reisenden

Die Fahrt mit der riesigen Menge an Bargeld wird für den Fahrer Konsequenzen haben – denn der Verdacht von Geldwäsche steht im Raum. So wurde der 25-Jährige von den Polizisten in Gewahrsam genommen und ein Strafverfahren eingeleitet. Zur weiteren Überprüfung und Ermittlung hat das Zollfahndungsamt Essen den Fall übernommen. (fh) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Redaktionsnetzwerks.

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Galerie der Schande: Polizei stellt Unfallgaffer bloß

Keinen Anstand zeigten zahlreiche Auto- und Lkw-Fahrer auf der A1.
Keinen Anstand zeigten zahlreiche Auto- und Lkw-Fahrer auf der A1. © Polizei Dortmund
Ohne Hemmungen hielten sie mit dem Smartphone auf die Unfallstelle drauf.
Ohne Hemmungen hielten sie mit dem Smartphone auf die Unfallstelle drauf. © Polizei Dortmund
Dabei nahmen sie weitere Unfälle in Kauf.
Dabei nahmen sie weitere Unfälle in Kauf. © Polizei Dortmund
Die Polizei Dortmund hatte genug und fotografierte die Gaffer.
Die Polizei Dortmund hatte genug und fotografierte die Gaffer. © Polizei Dortmund
Rund 50 Gaffer hat die Polizei abgelichtet.
Rund 50 Gaffer hat die Polizei abgelichtet. © Polizei Dortmund
Auf die Gaffer dürften nun harte Strafen zukommen.
Auf die Gaffer dürften nun harte Strafen zukommen. © Polizei Dortmund

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