Ruhe bewahren

Urlauber mit Wohnmobil: Verstärkt Grenzkontrollen an Ostern

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Vor allem Wohnwagen werden im Osterverkehr an den Grenzen verstärkt kontrolliert.

Die Osterreisewelle steht vor der Tür. Die Flüchtlingskrise sorgt an vielen Grenzen nicht nur für Wartezeiten. Um blinde Passagiere aufzuspüren, macht die Polizei Kontrollen.

Stuttgart - Osterurlauber mit Wohnwagen müssen sich darauf einstellen, dass sie im Grenzverkehr verstärkt in Polizeikontrollen geraten können. Das gilt auch für Fahrer von Kleintransportern oder Vans, wie der Auto Club Europa (ACE) mitteilt.

Alle Fahrzeuge, die Flüchtlingen als potenzielles Versteck dienen könnten, rücken ins Interesse der Bundespolizei. Der ACE prognostiziert damit gerade Campern längere Wartezeiten.

"Sollte ein Anfangsverdacht oder aber Gefahr im Verzug sein, darf auch das Auto oder das Wohnmobil durchsucht werden", sagt ACE-Rechtsexperte Hannes Krämer. Dabei sei allerdings immer die Privatsphäre der Betroffenen zu berücksichtigen. "Bei Grenzkontrollen darf die Polizei nicht automatisch auch das Handschuhfach oder das Gepäck durchsuchen, denn hier wird sich kein blinder Passagier verstecken", erläutert Krämer. "Auch darf die Polizei nicht einfach das Handy durchsuchen."

Außerdem umfasst eine reguläre Verkehrskontrolle laut ACE immer die Kontrolle der Personalien und die Überprüfung des Fahrzeugs im Hinblick auf die Verkehrssicherheit, so zum Beispiel den Check von Warndreieck, Verbandskasten oder Warnweste.

Bei Kontrollen empfiehlt der ACE Autofahrern, ruhig sitzen zu bleiben und die Hände am besten sichtbar aufs Lenkrad zu legen. Dabei sollte man ruhig atmen und versuchen, sich zu entspannen. Den Anweisungen der Polizei sei unbedingt Folge zu leisten. Wer sich aber unsicher, ängstlich oder angespannt fühlt, sollte dies einfach den Beamten mitteilen. Besonders gelte es, hastige Bewegungen zu unterlassen und nicht ohne Aufforderung ins Handschuhfach, in die Jacke oder unter den Sitz zu greifen.

dpa/tmn

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