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Verbrennungsmotoren im Vergleich

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Die Zahl der Zylinder beeinflusst maßgeblich Klang und Lauf eines Verbrennungsmotors. Aber auch der Verbrauch hängt davon ab - was manche Konzepte in Zeiten immer strengerer Abgas-Grenzwerte ganz infrage stellt. Wie unterscheiden sich die einzelnen Baukonzepte?

Auch wenn einige bereits das Elektrozeitalter ausgerufen haben: Der klassische Verbrennungsmotor ist immer noch das Herzstück des Automobilbaus, wie hier bei Mercedes in Sindelfingen bei der Montage einer S-Klasse. Foto: Sebastian Kahnert
1 / 12Auch wenn einige bereits das Elektrozeitalter ausgerufen haben: Der klassische Verbrennungsmotor ist immer noch das Herzstück des Automobilbaus, wie hier bei Mercedes in Sindelfingen bei der Montage einer S-Klasse. © Sebastian Kahnert
Ein Fall für zwei: Zwei Zylinder sind derzeit nur bei Fiat im Programm. Dort heißt er TwinAir und arbeitet im Panda und im 500. Foto: Fiat
2 / 12Ein Fall für zwei: Zwei Zylinder sind derzeit nur bei Fiat im Programm. Dort heißt er TwinAir und arbeitet im Panda und im 500. © Fiat
Dreier im Dreier: Nach seinem Einstand im 2er bietet BMW nun auch im 3er einen Dreizylinder an. Foto: BMW
3 / 12Dreier im Dreier: Nach seinem Einstand im 2er bietet BMW nun auch im 3er einen Dreizylinder an. © BMW
Weltweit eine Bank: Vierzylinder-Maschinen wie hier im Volvo XC90 sind die weltweit am meisten eingesetzten Motoren in Pkw. Foto: Volvo
4 / 12Weltweit eine Bank: Vierzylinder-Maschinen wie hier im Volvo XC90 sind die weltweit am meisten eingesetzten Motoren in Pkw. © Volvo
Der Porsche Boxster heißt nach dem Facelift nun 718 Boxster und nimmt mit einem Vierzylinder-Boxermotor Vorlieb. Foto: Porsche
5 / 12Der Porsche Boxster heißt nach dem Facelift nun 718 Boxster und nimmt mit einem Vierzylinder-Boxermotor Vorlieb. © Porsche
Sechs, setzen: Auch Hersteller wie Volvo verzichten in ihren großen Modellen wie etwa dem S90 zugunsten moderner Vierzylinder auf Sechszylinder. Foto: Volvo
6 / 12Sechs, setzen: Auch Hersteller wie Volvo verzichten in ihren großen Modellen wie etwa dem S90 zugunsten moderner Vierzylinder auf Sechszylinder. © Volvo
Zylinderwechsel: Sowohl Porsche Boxster als auch Cayman (im Bild) firmieren nach dem Facelift als Baureihe 718 - allesamt mit vier anstelle von sechs Zylindern. Foto: Porsche
7 / 12Zylinderwechsel: Sowohl Porsche Boxster als auch Cayman (im Bild) firmieren nach dem Facelift als Baureihe 718 - allesamt mit vier anstelle von sechs Zylindern. © Porsche
Eine Handvoll Zylinder: Im Audi RS Q3 arbeitet ein 2,5-Liter-Fünfzylinder mit 250 kW/340 PS. Foto: Audi AG
8 / 12Eine Handvoll Zylinder: Im Audi RS Q3 arbeitet ein 2,5-Liter-Fünfzylinder mit 250 kW/340 PS. © Audi AG
So offengelegt, zeigt sich sofort der grundsätzliche Aufbau eines Reihensechszylinders - hier von BMW. Foto: BMW
9 / 12So offengelegt, zeigt sich sofort der grundsätzliche Aufbau eines Reihensechszylinders - hier von BMW. © BMW
Austrainierter Boxer: Der Sechszylinder-Biturbo-Boxermotor mit drei Litern Hubraum für den 911 Carrera S leistet 309 kW/420 PS. Foto: Porsche
10 / 12Austrainierter Boxer: Der Sechszylinder-Biturbo-Boxermotor mit drei Litern Hubraum für den 911 Carrera S leistet 309 kW/420 PS. © Porsche
Zwangsbeatmet: Der Achtzylinder-Diesel im Audi SQ7 baut in V-Form auf und wird von zwei Turboladern und einem Verdichter unter Druck gesetzt. Foto: Audi AG
11 / 12Zwangsbeatmet: Der Achtzylinder-Diesel im Audi SQ7 baut in V-Form auf und wird von zwei Turboladern und einem Verdichter unter Druck gesetzt. © Audi AG
Volles Haus: Zwar baute Bugatti in Prototypen bereits Motoren mit 18 Zylindern. Doch die aktuell höchste Zylinderzahl in einem Serienauto beträgt 16 - im Chiron von Bugatti. Foto: Bugatti/Dominic Fraser
12 / 12Volles Haus: Zwar baute Bugatti in Prototypen bereits Motoren mit 18 Zylindern. Doch die aktuell höchste Zylinderzahl in einem Serienauto beträgt 16 - im Chiron von Bugatti. © Dominic Fraser

Benziner und Diesel dürften beim Übergang ins Elektrozeitalter noch länger eine Rolle spielen. Und es tut sich etwas im Reich der Hubkolbenmotoren. Eine Übersicht über verschiedene Verbrennungsmotoren:

Aber: «Künftig werden Motoren immer stärker an den Abgaswerten gemessen, bei denen der Achtzylinder wegen seiner Größe Mühe hat», erklärt Thiemel. «Für die Hersteller ist er ein Hinderungsgrund auf dem Weg zum Erreichen der CO2-Flottenwerte.» Automobilexperte Prof. Ferdinand Dudenhöffer stellt Verbrennungsmotoren «angesichts der Bestrebungen, leise und CO2-frei zu fahren» ganz infrage: «Ich gehe davon aus, dass sie bei Pkw nach 2030 eine Nischenrolle einnehmen.»

Zwölf- und Sechzehnzylindern wird dagegen ein komplexerer Sound und höhere Laufruhe attestiert. «Beim Zwölfzylinder kompensieren sich die Schwingungen gegenseitig komplett», so Thiemel. BMW bringt nach eigener Auskunft mit dem M760Li Anfang 2017 einen 6,6 Liter großen Zwölfzylinder mit 441 kW/600 PS.

dpa/tmn

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