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Verkehrsregeln im Ausland: Rasern drohen sogar Gefängnisstrafen

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Von: Ömer Kayali

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In einigen europäischen Ländern drohen bei Verkehrsverstößen heftige Strafen. © Daniel Karmann/dpa

Verkehrsregeln sind in den meisten Ländern ähnlich, doch in einigen europäischen Staaten werden Verstöße unerwartet hart bestraft. Sogar eine Gefängnisstrafe ist nicht ausgeschlossen.

In anderen Ländern gelten nicht nur andere Sitten, auch Verkehrsregeln können sich stark unterscheiden. Autofahrer sollten sich im Ausland nicht nur auf ein anderes Fahrverhalten der Verkehrsteilnehmer einstellen, sondern im Vorfeld über die Regelungen und Strafen genau informieren. Denn bei Verstößen kann es sonst zu bösen Überraschungen kommen.

Autofahren in Europa: Rasern droht in der Schweiz sogar Gefängnis

Der ADAC hat eine Übersicht über Verkehrsregeln und Strafen in unseren europäischen Nachbarländern erstellt. Diese zeigt zum Beispiel auf, dass Raser in der Schweiz besonders hart bestraft werden. Wer das Tempo-Limit stark überschreitet, dem drohe demnach sogar eine Gefängnisstrafe. Allerdings wären davon wirklich nur die schlimmsten Bleifüße betroffen. Das Gefängnis drohe nämlich erst, wenn ein sogenannter „Rasertatbestand“ vorliegt. Das ist erst der Fall, wenn der Fahrer beispielsweise auf der Autobahn 80 km/h über dem Limit liegt oder in der 30er-Zone mit 70 km/h unterwegs ist. Dann müssten die Raser nicht nur mit dem Gefängnis rechnen, sondern auch das Auto könne eingezogen werden.

Doch auch nicht ganz so schnelle Chauffeure sollten ihr Tacho in der Schweiz im Auge behalten. Bei geringeren Geschwindigkeitsüberschreitungen drohen laut ADAC satte Bußgelder bis zu 10.000 Schweizer Franken (rund 9.300 Euro).

Lesen Sie auch: Bußgeld droht: Die meisten Autofahrer verhalten sich beim Grünpfeil an der Ampel falsch.

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