340 km/h

Über 1.300 PS! Dieser VW Golf 2 lässt sogar Lamborghinis alt aussehen

Über einen besonderen Golf aus München amüsieren sich derzeit die Jodel-Nutzer. (Symbolbild)
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Mit dem richtigen Tuning wird auch die langsamste Kiste zu einer Rakete - doch in diesem Golf 2 stecken viele Stunden Arbeit.

Der äußere Eindruck dieses VW Golf 2 täuscht: Unter der Motorhaube steckt eine Maschine mit über 1.300 PS. Genug, um das Auto in Rekordzeit auf 340 km/h zu beschleunigen.

  • Ein VW Golf 2 ist kein typisches Rennauto, doch dieses Tuning-Exemplar kann es locker mit den Lamborghinis* und Ferraris* dieser Welt aufnehmen.
  • Der Besitzer bastelt seit 14 Jahren an seinem Auto und hat diverse Modifikationen durchgeführt.
  • Mit dem 1.300 PS starken Tuning-Gold konnte er sogar einen Weltrekord aufstellen.

Ein VW Golf 2 ist definitiv ein Kult-Auto, das viele Anhänger hat - aber zum Rennen-Fahren eignet es sich weniger. Doch die Tuning-Spezialisten von „Turbosektor-Ost“ beweisen mit ihrem Modell das Gegenteil. Hinter dem unscheinbaren Äußeren verbirgt sich eine regelrechte Renn-Maschine, die ihresgleichen sucht. Dieser aufgemotzte Golf 2 konnte sogar einen Weltrekord brechen.

Golf 2 mit 1.300 PS schafft 340 km/h

Wie Autobild berichtet, wurde das Fahrzeug vor 14 Jahren vom jetzigen Besitzer gekauft. Zu diesem Zeitpunkt verfügte es noch über keine Modifikationen und serienmäßige 98 PS. Seitdem hat Besitzer „Wimmi“ regelmäßig an seinem Golf geschraubt und zumindest unter der Motorhaube ist er nicht mehr wieder zu erkennen. Denn darunter verbirgt sich jetzt ein R33-Sechszylinder-Motor mit modifiziertem Turbolader. Aus den ursprünglichen 98 PS wurden somit über unglaubliche 1.300 PS.

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Dank dieser Power kann der Golf auch so manchen Supersportwagen alt aussehen lassen. Das bewies er vor kurzem bei einem Tuning-Event, wo er einen bemerkenswerten Rekord aufstellte. Beim sogenannten „Race 1000“ brachte er es auf ein Tempo von 340,58 km/h auf einer halben Meile (rund 800 Meter). Damit ist er der schnellste Golf der Welt. Das Rennen wurde auf Video festgehalten:

Einen Nachteil hat diese Power allerdings für den Golf: Wenn er zu derartigen Höchstleistungen getrieben wird, ist der Verschleiß an den Einzelteilen extrem hoch. Laut Autobild muss Besitzer „Wimmi“ den Motor deshalb regelmäßig aus- und wieder einbauen.

Wer sich selbst so einen Tuning-Golf zulegen möchte, muss übrigens nicht nur sehr viel Geld, sondern auch Zeit investieren. Laut „Wimmi“ kostete sein modifiziertes Exemplar circa 50.000 Euro und viele Stunden Arbeit. (ök) *tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

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