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320 PS und Allradantrieb

VW Golf R im Test: Lohnt sich der üppige Aufpreis zum GTI?

Ein blauer VW Golf R
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Der leistungsstärkste VW Golf trägt das Zusatz-Kürzel „R“.

Volkswagen setzt seiner Golf-Familie mit dem R-Modell die dynamische Krone auf. Dabei ist der Abstand in Sachen Leistung zu den anderen Power-Gölfen weiter geschrumpft.

Volkswagen – Der VW Golf GTI ist an sich ein nahezu perfektes Kompaktklassemodell. Mehr Laune kann ein Schrägheckmodell der 4,30-Meter-Klasse kaum machen. Früher gab es den VW Golf R sogar noch mit V6-Power und man führte mit ihm betont sportlich das Doppelkupplungsgetriebe in die Marke ein. Längst ist der Sechszylinder-Sauger mit mehr als drei Litern Hubraum verschwunden und wurde von EA888, der Allzweckwaffe im Volkswagen-Konzern, ersetzt: zwei Liter Hubraum, vier Zylinder, Turbopower und eine Direkteinspritzung. Da macht der Golf R der Generation 8 keinen Unterschied zu seinem Vorgänger, der gerade von vorn und im Innern wohl noch mehr überzeugen konnte als die neue Generation. Bleibt letztlich auch die Frage, ob das den stattlichen Aufpreis rechtfertigt? Der VW Golf R startet gut ausgestattet bei stattlichen 48.018 Euro – das sind über 14.000 Euro mehr als der kaum schlechter ausstaffierte VW Golf GTI mit seinen 35.633 Euro und selbst der 300 PS starke VW Golf GTI Clubsport ist mit 40.224 Euro an sich schon das Aufgeld zum Basis-GTI kaum wert.

Wirklich groß ist der Unterschied zwischen VW Golf R und VW Golf GTI durch das identische Triebwerk nicht, wie 24auto.de berichtet. Natürlich hat der R oben herum etwas mehr Dampf und Anschub gerade bei höheren Drehzahlen und entsprechenden Geschwindigkeiten. Doch das Problem des Golf R ist der GTI. Der ist aus der Kombination von dem direkt am Gas hängenden Vierzylinder-Turbo, dem prächtig abgestimmten Doppelkupplungsgetriebe und einer soliden Vorderachsquersperre so gut, dass sich die Unterschiede in einem vertretbaren Rahmen halten. Das Fahrwerk ist fein abgestimmt, die Lenkung angenehm direkt ohne den so wichtigen Langstreckenkomfort zu vergessen und das Heck ist bei beiden ungemein agil. Durch den 4x4-Antrieb lässt sich die Dynamik der R-Version speziell in schnellen Kurvenkombinationen nennenswert steigern. *24auto.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks

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