Auswuchs der Förderung

Wallbox geschenkt auch ohne Elektroauto? Das geht, hat aber Folgen

Ein Elektroauto BMW i3 ist bereit zum Laden an der Wallbox
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Der Sinn einer Wallbox: das Laden eines E-Autos (Symbolbild)

Der Run auf Wallboxen hält an. Manche greifen sogar zu, obwohl sie nicht mal ein Elektroauto haben. Das hat Folgen für echte Fahrer von Stromern.

München – So eine Wallbox ist eine feine Sache: Sie hängt in der Garage, sieht gut aus – und wird vom Bund so gefördert, dass man sie, sofern man es geschickt anstellt, nicht einmal selbst bezahlen muss. Das verlockt immer mehr Autohalter, so ein Ladegerät für Elektroautos installieren – offenbar zunehmend auch jene, die es gar nicht brauchen.

Denn viele Wallbox-Käufer haben gar kein Elektroauto oder zumindest einen Plug-in-Hybrid, und auch erst mal nicht vor, ein entsprechendes Fahrzeug zu kaufen. 90 Prozent der Kunden, schätzt ein Elektromeister aus Bayern, nehmen so ein Gerät einfach so mit. Und es damit Besitzern von E-Mobilen möglicherweise weg: Denn vor allem Geräte, die dank der Förderung kaum etwas kosten, sind so gut wie ausverkauft. Die ganze Geschichte zu unnötig gekauften Wallboxen lesen Sie auf 24auto.de*.*24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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