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Warum bei Reifen nicht allein das Profil entscheidet

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Alte Reifen ausmustern: Warum nicht allein das Profil entscheidet
Nicht nur auf Urlaubsfahrten gilt: Auch die Reifen sollten noch genug Profil und ein gewisses Alter nicht überschritten haben. © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Manche legen mit ihrem Alltagsauto oder Freizeitfahrzeug nur wenige Kilometer im Jahr zurück. Da kann es passieren, dass die Reifen trotz genügend Restprofil zu alt werden - wann ist ein Reifen zu alt?

Stuttgart - Besonders vor Urlaubsreisen sollte das Auto technisch gecheckt werden. Ein Blick gilt auch den Reifen. Nicht nur unbeschädigt und genug Profil sollten sie haben. Sie sind besser auch nicht zu alt, rät die Prüforganisation Dekra. Ab einem Alter von sieben Jahren sollten Fachleute die Pneus unter die Lupe nehmen.

Haben sie noch genug Grip oder ist das Gummi schon ausgehärtet? Das kann trotz ausreichend Restprofil weit über die 1,6 gesetzlich erforderlichen Millimeter passieren - speziell bei Fahrzeugen wie etwa Cabrios, Anhänger, Wohnmobile und Wohnwagen. Diese kommen meist nicht auf hohe Jahreslaufleistungen. Von der Verwendung von Reifen älter als zehn Jahren rät Dekra ab.

Höchstalter gilt bei speziellen Anhängern

Übrigens: An Anhängern mit einer Zulassung für Tempo 100 dürfen die Reifen maximal sechs Jahre alt sein. Ansonsten darf man sie nur noch maximal 80 km/h fahren. Wie alt Reifen sind, lässt sich an einer vierstelligen Zahlenfolge der DOT-Nummer an der Reifenflanke ablesen. So steht beispielsweise „3017“ dafür, dass der Reifen in der Kalenderwoche 30 im Jahr 2017 hergestellt wurde.

Für einen sicheren Betrieb raten Experten bei Reifen zu einem Mindestprofil von etwa drei bis vier Millimetern. dpa

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