Sicher unterwegs zum Karneval

Welche Strafen betrunkenen Radlern drohen

+
Unter Alkoholeinfluss sollte man besser auch das Fahrrad stehen lassen. Foto: Patrick Seeger/dpa

In der Karnevalszeit wird gern mal das ein oder andere Glas zu viel getrunken. Unter Alkoholeinfluss hinters Auto-Lenkrad setzen, ist absolut tabu. Aber wie verhält es sich es mit Fahrradfahren?

Göttingen (dpa/tmn) - Nach einer feucht-fröhlichen Party mit Alkohol sollte sich keiner mehr ans Autosteuer setzen. Doch auch das Fahrrad ist dann keine sichere Alternative, klärt der Pressedienst Fahrrad (pd-f) auf.

Das Limit fürs absolute Fahrverbot liegt hier mit 1,6 Promille zwar deutlich höher als beim Auto (0,5 Promille). Doch wer auffällig - etwa in Schlangenlinien - radelt oder einen Unfall verursacht, kann schon ab 0,3 Promille mit Geldstrafen und Punkten rechnen. Alkoholisiert radeln ist keine Ordnungswidrigkeit, sondern eine Straftat, so der pd-f.

Ab 1,6 Promille gelten Radler als absolut fahruntauglich. Wer dann radelt, muss mit drei Punkten in Flensburg sowie einer Geldstrafe rechnen. Die ist nach dem Einkommen gestaffelt. Außerdem ist eine Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) fällig, bei der ein Führerscheinverlust droht.

Auch interessant

Meistgelesen

Neuartige Blitzer? Das steckt tatsächlich hinter den blauen Säulen am Straßenrand
Neuartige Blitzer? Das steckt tatsächlich hinter den blauen Säulen am Straßenrand
Während Sarg eingeladen wird: Leichenwagen bekommt Strafzettel
Während Sarg eingeladen wird: Leichenwagen bekommt Strafzettel
Frau bemerkt komischen Geruch im Auto und entdeckt geheimes Versteck im Motorraum
Frau bemerkt komischen Geruch im Auto und entdeckt geheimes Versteck im Motorraum
Acht km/h zu viel kosten Mann am Ende über 30.000 Euro
Acht km/h zu viel kosten Mann am Ende über 30.000 Euro

Kommentare