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Dürfen Autos oder Motorräder in der Fahrradstraße fahren?

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Schild weist auf Fahrradstraße hin
In diese Fahrradstraße dürfen auch Anlieger fahren - sie müssen sich aber an die dortigen Regeln halten. © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa-tmn

Niemand hupt und keiner drängelt, man ist unter Gleichgesinnten: Fahrradstraßen sind äußerst angenehm. Doch auch dort gelten Regeln.

Wenn das Schild Fahrradstraße (Zeichen 244.1) eine Straße markiert, haben dort grundsätzlich nur Fahrräder und E-Scooter etwas zu suchen. Es sei denn, ein Zusatzschild erlaubt ausdrücklich andere Fahrzeuge wie Autos, Motorräder* oder Anlieger. Darauf weist die Expertenorganisation Dekra hin.

Manchmal ergänzen entsprechende Markierung auf der Fahrbahn solche Abschnitte. Immer gilt: Radelnde haben Vorrang und dürfen demnach jederzeit nebeneinander fahren. Sind andere Fahrzeuge ebenfalls zugelassen, dürfen sie die Radler weder behindern noch gefährden. Sie müssen sich an das Tempo des Radverkehrs anpassen.

Lesen Sie zudem: Grünpfeil beachten: Diese Regel sollten Sie als Autofahrer besser kennen

Tempolimit in der Fahrradstraße: Maximal 30 km/h erlaubt

Solange es Verkehrsschilder nicht anders anzeigen, gilt rechts vor links. Maximal sind 30 km/h erlaubt. Daran müssen sich alle Fahrzeuge und somit auch die Radfahrerinnen und Radfahrer halten.

Auch interessant: Viele Autofahrer wissen es nicht: Wie schnell darf man eigentlich in Spielstraßen fahren?

Heben andere Schilder Rechts-vor-links-Regel auf?

Auch hier gilt der Grundsatz der gegenseitigen Rücksichtnahme. Besonders Kreuzungen sind neuralgische Punkte. Hier sollte man darauf achten, ob andere Schilder die Rechts-vor-links-Regel aufheben.

Sind Autos erlaubt, sollten Fahrer speziell beim Öffnen von Türen aufpassen und nicht den Blick nach hinten vergessen. (dpa) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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