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Wohnmobil mieten: Welches Fahrzeug sich für Ihren Urlaub am besten eignet

Die Nachfrage nach Wohnmobilen war 2020 enorm. Auch für dieses Jahr rechnen Experten mit erhöhter Nachfrage.
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Die Nachfrage nach Wohnmobilen war 2020 enorm. Auch für dieses Jahr rechnen Experten mit erhöhter Nachfrage.

Campingurlaub mit dem Wohnmobil ist für viele Deutsche reizvoll. Doch nicht jeder hat einen eigenen Camper vor der Haustür stehen. Also ein Fahrzeug mieten?

Die Lust der Deutschen aufs Camping scheint nicht abzureißen. Der Campingboom wurde in Zeiten von Corona sogar noch größer, wie der ADAC berichtete*. Noch sind Urlaube in diesem Jahr zwar nicht möglich und von Reisen wird noch abgeraten. Trotzdem sind die Experten überzeugt: Campingurlaub mit dem Wohnmobil liege „voll im Trend“.

Doch nicht jeder hat einen eigenen Campingwagen vor der Haustür stehen. Gerade für alle Campingwilligen, die im Sommer so einen Urlaub mit dem Wohnmobil erst einmal ausprobieren möchten, empfiehlt es sich, ein Fahrzeug zu mieten. Was man dabei beachten sollte? Der ADAC weiß Rat - und gibt Tipps, was beim beim Buchen von Wohnmobilen grundsätzlich bedenken sollte.

Lesen Sie zudem: Camping-Urlaub mit Wohnmobil: Leihen statt kaufen?

Wohnmobil für den Urlaub buchen: ADAC gibt Tipps

  • Rechtzeitig buchen: „Wer in den Sommerferien fahren will und auf ein bestimmtes Modell festgelegt ist, muss frühzeitig buchen – am besten sechs Monate, bevor der Urlaub beginnt“, so der Tipp der ADAC-Autovermietung. Gerade in der Hauptsaison sei es auf Camping- und Stellplätzen meistens voll, deshalb solle man unbedingt reservieren. Hilfreich ist zur Vorbereitung ein Campingportal oder Campingführer. Lesen Sie außerdem: Reisen im Wohnmobil: Darf man in der Natur campen?
  • Versicherungen checken: Prüfen Sie gründlich, ob für Sie - neben der obligatorischen Haftpflichtversicherung - Vollkasko- oder Teilkasko in Frage kommt. Außerdem empfehlen die Experten auf ADAC.de, immer einen Auslandskrankenschutz und eine Reiserücktrittskosten-Versicherung abzuschließen.
  • Reicht der normale Führerschein? Wichtig sei zudem, bei Fahrzeugen über 3,5 Tonnen zu checken, ob der eigene Führerschein dafür überhaupt gültig ist. Wer zum ersten Mal ein Wohnmobil mietet, sollte sich zudem bewusst machen, dass es deutlich breiter ist als ein Pkw, „was leicht zu Rempeleien mit Schrammen und Dellen führt“, so der Rat auf ADAC.de. Zum Weiterlesen: Reisen mit Wohnmobil: Parken, Übernachten, Führerschein, Tempolimits - alle Infos
  • Kosten fürs Tanken müssen Sie bei der Urlaubsplanung mit dem Wohnmobil genauso einbeziehen wie zum Beispiel die Mautgebühr Oder die Kosten für die Fähre: Beim Preis für die Überfahrt spielt auch eine Rolle, wie lang das Fahrzeug ist - wie der ADAC berichtet, lassen sich zum Beispiel bei der Reise nach Skandinavien an der Stelle Kosten sparen, wenn das Wohnmobil nicht länger als sechs Meter ist.

Lesen Sie zudem: Reisen im Wohnmobil: So viel kostet der Urlaub mit dem Camper

Wünschen Sie sich eine gewisse Leichtigkeit und Wendigkeit beim Fahren, oder ist Ihnen der Komfort besonders wichtig? Welches Fahrzeug am besten für Ihren Urlaub geeignet ist, hängt entscheidend auch von solchen verschiedenen Faktoren ab.

Das passende Fahrzeug im Urlaub: Campingbus, Kastenwagen oder Luxus-Wohnmobil

  • Campingbus: Tunnel, Serpentinen oder enge Gassen in malerischen Dörfern können je nach Fahrzeug im Urlaub zur Herausforderung werden. Ein schmalerer und wendigerer Campingbus bietet sich für Ihre Bedürfnisse vielleicht ja in dem Fall mehr an.
  • Kastenwagen: „Etwas länger und höher, aber immer noch kompakt“ ist laut ADAC.de stattdessen ein Kastenwagen, der sich bequem steuern und rangieren lässt - er ist dafür „mit Küchenzeile und großem Bett komfortabler ausgestattet“. Solche kompakten Wohnmobile eignen sich den Experten zufolge gerade auch für Anfänger.
  • Teilintegrierte Fahrzeuge: Sie haben laut ADAC „schon Schlafmöglichkeiten für bis zu vier Personen, sind zwischen 6 und 7 m lang und geben ein großzügiges Raumgefühl auch dank mehrerer Dachluken und -fenster“.
  • Vollintegrierte Fahrzeuge: Wer es gerne wohnlicher mag und sich quasi ein „Wohnzimmer auf Reisen“ wünscht, genießt bei diesem Typ Fahrzeug oft sogar getrennte Wohn- und Schlafbereiche.
  • Alkoven-Modelle: Geeignet für Familien sind unter den Wohnmobilen laut ADAC zudem Alkoven-Modelle mit genügend Schlafplätzen, großer Küche und einem Bad mit Dusche.

(ahu) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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StVO-Novelle 2020: Diese Straßenschilder sind neu im Verkehr

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Das Verkehrszeichen für den Überholverbot dürfte allen Autofahrern bekannt sein. Dieses neue Straßenschild ist eine Abwandlung dessen. Es gilt explizit als Überholverbot von einspurigen Fahrzeugen. Das bedeutet in Straßenabschnitten, die mit diesem Verkehrszeichen ausgeschildert sind, dürfen mehrspurige Fahrzeuge (Autos, LKWs) keine Motorräder oder Fahrräder* überholen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
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Auch dieses Straßenschild dient dem Schutz von Fahrradfahrern. Es markiert einen Bereich, der als Fahrradzone gilt. Das bedeutet für Autofahrer, dass sie ab diesem Schild maximal mit Tempo 30 km/h fahren dürfen. Außerdem dürfen sie den Radverkehr weder gefährden noch behindern. © Bundesanstalt für Straßenwesen
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Mal Hand aufs Herz: Vermutlich haben viele Radfahrer ohnehin von dieser Regelung Gebrauch gemacht - auch wenn sie bislang als Verstoß gewertet wurde. Jetzt ist das rechts Abbiegen an einer roten Ampel offiziell erlaubt - zumindest dort, wo der Grünpfeil für Radfahrer das kennzeichnet.Das gleiche Verkehrszeichen gibt es seit geraumer Zeit auch für Autofahrer. Doch es herrscht weiterhin noch viel Unwissenheit unter den Verkehrsteilnehmern bezüglich des Grünpfeils*. Denn korrekterweise muss man sich hierbei wie bei einem Stoppschild verhalten. Das bedeutet, das Fahrzeug muss zunächst vollständig anhalten und laut Straßenverkehrsordnung mindestens drei Sekunden stehenbleiben. Erst dann darf man bei einer roten Ampel rechts abbiegen, sofern kein anderer Verkehrsteilnehmer gefährdet wird. Die gleichen Regelungen gelten auch für Radfahrer. © Bundesanstalt für Straßenwesen
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Dieses Verkehrszeichen kennzeichnet Radschnellwege unabhängig von der Beschaffenheit der Straße. Zum Beispiel bei sandigen Straßen soll so kenntlich gemacht werden, dass es sich um einen Radschnellweg handelt. © Bundesanstalt für Straßenwesen
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Mit diesem Straßenschild sollen künftig Bereiche für Lastenfahrräder freigehalten werden, wie etwa Parkbereiche, Abstellflächen oder Ladezonen. © Bundesanstalt für Straßenwesen
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Fahrzeuge von Carsharing-Diensten* müssen mit dieser Plakette an der Windschutzscheibe klar erkennbar sein. Der Firmenname sowie das Kennzeichen müssen darauf zu sehen sein. © Bundesanstalt für Straßenwesen
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PKWs, LKWs, Fahrräder, Fußgänger: Die meisten Verkehrsteilnehmer haben ein entsprechendes Sinnbild für Verkehrszeichen. Ab sofort gibt es auch eins für Fahrgemeinschaften. Allerdings gibt es noch keine Bereiche, wo dieses zum Einsatz kommen könnte. Ähnliches gilt beim folgenden Verkehrsschild. © Bundesanstalt für Straßenwesen
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Auch Carsharing-Fahrzeuge bekommen ein eigenes Sinnbild. Es soll unter anderem in Parkbereichen eingesetzt werden, die für Carsharing-Autos bestimmt sind. © Bundesanstalt für Straßenwesen

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