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Wohnwagen winterfest machen: So bringen Sie Ihr mobiles Heim durch den Winter

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Der Sommer geht in den Endspurt, Zeit über die Überwinterung des Wohnwagens nachzudenken.

Noch scheint die Sonne, aber der Sommer nähert sich dem Ende und es wird Zeit, den Wohnwagen für den Winter vorzubereiten. Wir verraten Ihnen, worauf Sie achten sollten.

Noch mag so mancher nicht Abschied nehmen vom Sommer, aber die kalte Jahreszeit steht schneller vor der Tür als man denkt. Wer also nicht plant, den Herbst und Winter auf einem Campingplatz zu verbringen, der sollte sich schon mal Gedanken machen, den Wohnwagen oder das Wohnmobil winterfest zu machen.

Wir verraten Ihnen worauf Sie achten müssen, damit Ihr Wohnwagen gut durch den Winter kommt und einer ersten Ausfahrt im kommenden Jahr nichts im Wege steht.

Reinigen Sie Ihren Wohnwagen von außen und innen

Bevor Sie Ihren Wohnwagen oder Ihr Wohnmobil winterfest machen, sollten Sie Ihr mobiles Heim gründlich reinigen. Beginnen Sie am besten im Innenraum und entfernen Sie sämtliche Lebensmittel. Auf diese Weise können Sie verhindern, dass Mäuse im Winter ihr Unwesen im Wohnwagen treiben.

Leeren Sie auch den Kühlschrank und tauen Sie ihn ab. Klemmen Sie einen Lappen zwischen die Kühlschranktür, damit diese im Winter nicht zugeht. Reinigen Sie Herd und Möbel. Polster und Matratze sollten Sie am besten aufstellen oder etwas unterlegen, damit die Luft zirkulieren kann.

Haben Sie den Wohnwagen bzw. das Wohnmobil innen gereinigt und ausgeräumt, können Sie mit der Außenreinigung beginnen. Worauf Sie dabei achten sollten, erklären wir Ihnen in diesem Artikel.

Wann ist die nächste Hauptuntersuchung des Wohnwagens fällig?

Überprüfen Sie auch gleich, wann Sie mit Ihrem Wohnwagen bzw. Wohnmobil zur nächsten Hauptuntersuchung müssen. Ist diese in der Winterpause fällig, sollten Sie dies als erstes erledigen.

Lesen Sie hier, wie schnell Sie mit Ihrem Wohnwagen in Europa fahren dürfen.

Wohnwagen winterfest machen: Leeren Sie alle Tanks

In Deutschland muss man im Winter immer mit Frost rechnen, deshalb ist es wichtig, dass Sie alle Tanks leeren, bevor Sie Ihren Wohnwagen in den Winterschlaf schicken. Lassen Sie Wasser und andere Flüssigkeiten vollständig ab. Nutzen Sie die Chance: Reinigen und desinfizieren Sie den Frischwassertank.

Leeren Sie auch Warmwasserboiler, Duschkopf und Pumpen. Dort kann sich Restwasser sammeln. Wenn Sie die Flüssigkeiten nicht ablassen, kann das Restwasser in Hähnen und Schläuchen gefrieren und diese beschädigen. Haben Sie sämtliches Restwasser abgelassen, sollten Sie die Wasserhähne und Ablassventile öffnen. Damit verhindern Sie Frostschäden. Schalten Sie dafür auch die Pumpe ab.

Gashähne den Winter über schließen

Im Gegensatz zu den Wasserhähnen sollten Sie die Gashähne fest verschließen. Trennen Sie zudem die Gasschläuche und Druckminderer von der Gasflasche. Das Ablassen des Gasdrucks entlastet alle Ventile und Druckschläuche.

Vergessen Sie im Frühjahr nicht, die Luft aus der Leitung entweichen zu lassen, bevor Sie alles wieder in Betrieb nehmen. Unter Umständen können Sie dafür mehrere Zündversuche der Heizung benötigen.

Auch interessant: So spüren Sie Lecks in Ihrer Gasanlage auf.

Wenn Sie Ihren Wohnwagen winterfest machen, vergessen Sie die Batterie nicht

Im nächsten Schritt sollten Sie die Batterie aus Ihrem Wohnwagen bzw. Wohnmobil entfernen. Dafür sollten Sie die Batterie zuvor vollkommen aufladen und diese den Winter über immer wieder laden. Wichtig: Lagern Sie die Batterie frostfrei und trocken.

Wohnmobil / Wohnwagen den Winter über aufbocken

Wenn Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie Ihren Wohnwagen bzw. Ihr Wohnmobil aufbocken. Damit entlasten Sie die Räder und beugen Standplatten vor. Achten Sie dabei darauf, dass das Gefährt gerade steht.

Erfahren Sie hier, wie Sie Ihr Fahrrad mit dem Wohnwagen transportieren.

Auch im Winter regelmäßig lüften

Wenn Sie Ihr Wohnmobil bzw. Ihren Wohnwagen winterfest machen, achten Sie darauf, dass die Zwangsbelüftungen nicht blockiert sind. Sorgen Sie für eine Luftzirkulation durch die vorgesehenen Belüftungsöffnungen im Innenraum.

Überprüfen Sie auch im Winter regelmäßig Ihren Wohnwagen und lüften Sie ihn für eine Stunde richtig durch. Dadurch vermeiden Sie einen muffigen Gestank und erleben keine böse Überraschung im Frühjahr. Sie können auch eine Schüssel mit Salzwasser oder Trockengranulat in den Innenraum stellen. Diese bindet die Feuchtigkeit aus der Luft.

Nutzen Sie die Wintermonate für Reparaturen

Während es draußen kalt ist und schneit, können Sie die Zeit nutzen, um die Funktionalität aller Geräte zu überprüfen. Schauen Sie sich auch Schläuche, Dichtungen und Hähne genau an. Defekte Teile sollten Sie am besten in den Wintermonaten tauschen. In dieser Zeit ist die Nachfrage nicht so groß und die Preise für Ersatzteile sind moderat.

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Wohnwagen / Wohnmobil winterfest machen: Die Checkliste

  • Haben Sie den Wohnwagen komplett gereinigt und alle Lebensmittel entfernt?
  • Sind Kühlschränke und Türen geöffnet, die Polster aufgestellt?
  • Haben Sie alle Tanks geleert und gereinigt?
  • Sind die Dichtungen frei von Staub und Schmutz?
  • Haben Sie das Wohnmobil vor Wind und Wetter geschützt?
  • Sind die Reifen entlastet?
  • Sind alle Wasserbehälter entfernt und die Hähne geöffnet?
  • Haben Sie alle empfindlichen Elektrogeräte entfernt?
  • Ist die Batterie vollgeladen und frostsicher gelagert?

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anb

Das sind die gefährlichsten Straßen der Welt

Trollstigen, Norwegen: Der Name der Straße bedeutet "Leiter der Trolle" und ist bei Touristen äußerst beliebt. Die Strecke besteht aus elf Haarnadelkurven und bis zur Passhöhe hat die Straße eine Steigung von rund zwölf Prozent. Dabei geht es rund 400 Meter bis auf eine Höhe von 850 Metern über dem Meeresspiegel. Ein Teil der Trollstigen führt über einen Wasserfall. Befahren werden kann die Straße nur im Sommer von Mitte Mai bis Ende September.
Trollstigen, Norwegen: Der Name der Straße bedeutet "Leiter der Trolle" und ist bei Touristen äußerst beliebt. Die Strecke besteht aus elf Haarnadelkurven und bis zur Passhöhe hat die Straße eine Steigung von rund zwölf Prozent. Dabei geht es rund 400 Meter bis auf eine Höhe von 850 Metern über dem Meeresspiegel. Ein Teil der Trollstigen führt über einen Wasserfall. Befahren werden kann die Straße nur im Sommer von Mitte Mai bis Ende September. © Pixabay / ThoKi2025
Dalton Highway, Alaska: 666 Kilometer führt der Dalton Highway durch die Leeren von Alaska. Die ungeteerte Straße ist vor allem wegen der strengen Winter in einem schlechten Zustand. Die Straße führt von Fairbanks in Zentralalaska nach Deadhorse Nahe dem Polarkreis.
Dalton Highway, Alaska: 666 Kilometer führt der Dalton Highway durch die Leeren von Alaska. Die ungeteerte Straße ist vor allem wegen der strengen Winter in einem schlechten Zustand. Die Straße führt von Fairbanks in Zentralalaska nach Deadhorse Nahe dem Polarkreis. © picture alliance / dpa / Chris Melzer
Transfogarascher Hochstraße, Rumänien: Die Straße liegt mitten in den Karpaten und bietet zahlreiche Kurven, die zum Teil über Viadukte führen, sowie Tunnel. Die anstrengende Fahrt auf der Transfogarascher Hochstraße lohnt sich aber. Denn Aussicht ist atemberaubend.
Transfogarascher Hochstraße, Rumänien: Die Straße liegt mitten in den Karpaten und bietet zahlreiche Kurven, die zum Teil über Viadukte führen, sowie Tunnel. Die anstrengende Fahrt auf der Transfogarascher Hochstraße lohnt sich aber. Denn Aussicht ist atemberaubend. © Pixabay / Walle1886
Gotthardpass, Schweiz: Bereits im Mittelalter war der Gotthardpass eine der wichtigen Nord-Süd-Verbindungen über die Alpen. Wie damals ist der Pass heute einer der anspruchsvollsten der Schweizer Alpen. Der 64 Kilometer lange Weg schlängelt sich von einer Seite zur anderen und belohnt Autofahrer mit beeindruckender landschaftlicher Schönheit.
Gotthardpass, Schweiz: Bereits im Mittelalter war der Gotthardpass eine der wichtigen Nord-Süd-Verbindungen über die Alpen. Wie damals ist der Pass heute einer der anspruchsvollsten der Schweizer Alpen. Der 64 Kilometer lange Weg schlängelt sich von einer Seite zur anderen und belohnt Autofahrer mit beeindruckender landschaftlicher Schönheit. © picture-alliance/ dpa / Alessandro Della Bella
Yungas-Straße, Bolivien: Von La Paz führt die 80 Kilometer lange Yungas-Straße nach Caranavi. Bis 2007 galt sie als gefährlichste Straße der Welt und trug den Beinnamen "Todesstraße". Mittlerweile führt eine neue, sichere Straßen in den Norden Boliviens. Die alte Yungas-Straße wird nicht mehr so stark befahren und wird mittlerweile hauptsächlich von Mountainbikern genutzt.
Yungas-Straße, Bolivien: Von La Paz führt die 80 Kilometer lange Yungas-Straße nach Caranavi. Bis 2007 galt sie als gefährlichste Straße der Welt und trug den Beinnamen "Todesstraße". Mittlerweile führt eine neue, sichere Straßen in den Norden Boliviens. Die alte Yungas-Straße wird nicht mehr so stark befahren und wird mittlerweile hauptsächlich von Mountainbikern genutzt. © Pixabay / jimcintosh
Atlantikstraße, Norwegen: Die Atlantikstraße zwischen Molde und Kristiansund zählt zum norwegischen Bauwerk des Jahrhunderts. Eigentilch sollte es eine Eisenbahnstrecke werden, aber nun dürfen Autos die rund acht Kilometer lange Strecke befahren. Sie besteht aus acht Brücken und führt über zahlreiche Inseln im Atlantik.
Atlantikstraße, Norwegen: Die Atlantikstraße zwischen Molde und Kristiansund zählt zum norwegischen Bauwerk des Jahrhunderts. Eigentilch sollte es eine Eisenbahnstrecke werden, aber nun dürfen Autos die rund acht Kilometer lange Strecke befahren. Sie besteht aus acht Brücken und führt über zahlreiche Inseln im Atlantik. © Pixabay / prima4you
Col de la Bonette, Frankreich: Auf 2.000 Metern Höhe in den französischen Alpen führt der Pass "Col de la Bonette". Die Straße bietet steile und unvorhersehbare Kurven. Fahrer mit wenig Erfahrung sollten den Pass besser meiden. Bereits vier Mal war die Straße auch Teil der Tour de France; zuletzt 2008.
Col de la Bonette, Frankreich: Auf 2.000 Metern Höhe in den französischen Alpen führt der Pass "Col de la Bonette". Die Straße bietet steile und unvorhersehbare Kurven. Fahrer mit wenig Erfahrung sollten den Pass besser meiden. Bereits vier Mal war die Straße auch Teil der Tour de France; zuletzt 2008. © Pixabay / hpgruesen
Kolyma, Russland: Die Einheimischen nennen die Straße auch "Straße der Knochen" oder "Straße des Todes", da beim Bau Gulag-Häftlinge ihr Leben verloren. Eigentlich ist Die Kolyma-Straße nach einem benachbarten Fluss benannt. Insgesamt 1826 Kilometer schlängelt sich die Straße durch den Nordosten Russlands.
Kolyma, Russland: Die Einheimischen nennen die Straße auch "Straße der Knochen" oder "Straße des Todes", da beim Bau Gulag-Häftlinge ihr Leben verloren. Eigentlich ist Die Kolyma-Straße nach einem benachbarten Fluss benannt. Insgesamt 1826 Kilometer schlängelt sich die Straße durch den Nordosten Russlands. © Pixabay / Venzel
Khardung La, Indien: Der Gebirgspass gehört mit seinen etwa 5350 Metern zu den höchsten der Welt. Aufgrund von Grenzkonflikten zwischen Indien, Pakistan und China ist die Straße vor allem Militärfahrzeugen vorbehalten, kann aber auch von Privatpersonen befahren werden. Dabei werden sie aber an Kontrollpunkten der Armee überprüft. Auch im Sommer ist Khardung La wegen Schnee nur schwer passierbar.
Khardung La, Indien: Der Gebirgspass gehört mit seinen etwa 5350 Metern zu den höchsten der Welt. Aufgrund von Grenzkonflikten zwischen Indien, Pakistan und China ist die Straße vor allem Militärfahrzeugen vorbehalten, kann aber auch von Privatpersonen befahren werden. Dabei werden sie aber an Kontrollpunkten der Armee überprüft. Auch im Sommer ist Khardung La wegen Schnee nur schwer passierbar. © Pixabay / wreindl

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