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1300er-Marke bei Corona-Inzidenz in Bayern überschritten

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Corona-Test
Eine Krankenschwester steckt ein Abstrichstäbchen in die Flüssigkeit eines Corona-Schnelltests. © Jens Kalaene/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Die Corona-Zahlen steigen in Bayern weiter steil an. Die Krankenhäuser hatten dennoch oft weniger Intensivpatienten vermeldet, dies hat sich nun geändert.

München - Die Sieben-Tages-Inzidenz in Bayern ist auch am Wochenende weiter gestiegen und hat die 1300er-Marke übersprungen. Das Robert Koch-Institut (RKI) meldete am Sonntag einen Wert von knapp 1351 für den Freistaat, nachdem er bereits am Vortag bei 1301 gelegen hatte. Am Freitag betrug der Wert noch rund 1218. Der Freistaat liegt somit weiterhin deutlich über dem deutschen Durchschnitt. Bundesweit hatten sich am Sonntag 1157 Menschen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche angesteckt.

Bei den kreisfreien Städten und Landkreisen in Bayern lagen die Kreise Dachau und Starnberg am Sonntag mit jeweils einer Inzidenz von 2545 an der Spitze, gefolgt von der Stadt Rosenheim (2035). Den niedrigsten Corona-Wert im Freistaat hatte der mittelfränkische Landkreis Neustadt a. d. Aisch-Bad Windsheim (570).

Die steigenden Corona-Zahlen machten sich am Wochenende auch in den Kliniken bemerkbar, nachdem in den vergangenen Wochen die Zahlen dort eher zurückgegangen waren. Es mussten laut Divi-Intensivregister von Samstag auf Sonntag zehn zusätzliche Patienten auf den Intensivstationen aufgenommen werden. Auf den Intensivstationen der bayerischen Krankenhäuser lagen demnach am Sonntag 322 erwachsene Patienten - dies waren immer noch etwa zehn weniger als am vergangenen Wochenende. dpa

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