21 Vorschläge

Diese bayerischen Brauchtümer könnten Kulturerbe werden

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Alle vier Jahre wird in Landshut im Sommer die historische Hochzeit aus dem Jahr 1475 nachgespielt.

München - Bayern bewirbt sich mit insgesamt 21 Brauchtümern um die Aufnahme in das Bundesverzeichnis des immateriellen Kulturerbes. Eigentlich sollten es nur vier Vorschläge werden.

Vergangene Woche hatte das bayerische Kabinett zunächst vier Vorschläge abgegeben. Da jedoch nicht jedes Bundesland sein Kontingent an vier Nominierungen ausgeschöpft hat, konnte Bayern nun 17 weitere Brauchtümer benennen, wie das Kultusministerium am Donnerstag in München mitteilte.

Zu den bereits bekannten Vorschlägen, den Historienspielen „Landshuter Hochzeit“ und „Further Drachenstich“ sowie der Osingverlosung in Mittelfranken und dem „Feldgeschworenenwesen“, kommen nun unter anderem das Flechthandwerk, die Goldhaubentradition im Passauer Land, der Münchner Viktualienmarkt, das Spitzenklöppeln im Oberpfälzer Wald und der Kötztinger Pfingstritt hinzu.

Ein Expertengremium unter Vorsitz des Regensburger Kulturwissenschaftlers Daniel Drascek hatte sich aus 26 Bewerbungen zunächst für vier Vorschläge entschieden und dann 17 weitere benannt.

dpa

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