Unglück am Ostersonntag

38-Jähriger von Baum erschlagen: "Nicht vorhersehbar"

Burghausen - Ein Osterspaziergang endete für einen 38-Jährigen tödlich. Er wurde von einem Baum erschlagen. Nun steht fest: Für dieses Unglück kann niemand verantwortlich gemacht werden.

Nach Sturm "Niklas", der eine Spur der Verwüstung in ganz Deutschland hinterließ, gab es Warnungen vor Waldspaziergängen, einige Wege wurden gesperrt - allerdings nicht der, auf dem ein 38-jähriger Österreicher am Ostersonntag von einem Baum erschlagen wurde. Das tödliche Unglück hatte sich in Burghausen an der Salzach (Landkreis Altötting) ereignet, rund 900 Meter südlich der "neuen Grenze". Nun kommen Fragen auf: Hätte es verhindert werden können?

Wie unser Partnerportal innsalzach24.de jetzt aber erfuhr, kann für die Tragödie niemand verantwortlich gemacht werden. Wie ein Polizeisprecher erklärte, konnte der Eigentümer des Waldstückes das Unglück nicht absehen. "Es war wohl nicht vorhersehbar, dass einer dieser Bäume umfällt", wird der Sprecher zitiert. Niemand habe etwas falsch gemacht.

Der Weg wurde unmittelbar nach dem Unglück aus Sicherheitsgründen gesperrt. Die Stadt muss kontrollieren, ob von den Bäumen immer noch eine Gefahr ausgehe, heißt es bei innsalzach24.de.

Rubriklistenbild: © picture alliance / dpa

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