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Tödlicher Unfall auf der A6: Kleintransporter-Fahrer übersieht Stauende und kracht in Lkw

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Von: Thomas Eldersch

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Bei einem heftigen Auffahrunfall auf der A6 kam ein Mann ums Leben.
Bei einem heftigen Auffahrunfall auf der A6 kam ein Mann ums Leben. © NEWS5 / Schreiber

Weil er wohl ein Stauende übersehen hatte, krachte ein Transporter-Fahrer in das Heck eines Lkw. Der Mann kam bei dem Zusammenstoß ums Leben.

Aurach – Am Dienstagmorgen kam es auf der A6 in Fahrtrichtung Heilbronn zu einem schweren Unfall. Ein Lkw musste aufgrund stockenden Verkehrs abbremsen. Das registrierte ein nachfolgender Transporter wohl zu spät und fuhr nahezu ungebremst auf den Sattelzug auf. Der Fahrer des Transporters überlebte den Zusammenstoß nicht.

Tödlicher Unfall auf der A6: Transporter-Fahrer kann nicht mehr rechtzeitig bremsen

Der Unfall ereignete sich gegen 7.45 Uhr am Dienstagmorgen, so eine Sprecherin des Polizeipräsidiums Mittelfranken. Zu dem Zusammenstoß kam es zwischen den Anschlussstellen Aurach und Feuchtwangen (beide Landkreis Ansbach) in Fahrtrichtung Heilbronn. Auf Höhe der Raststätte Frankenhöhe Süd musste ein Lkw aufgrund stockenden Verkehrs abbremsen. Hinter ihm fuhr ein 39-jähriger Slowene in seinem Transporter. Er übersah wohl das Abbremsmanöver des 49-jährigen Deutschen und krachte fast ungebremst in das Heck des Sattelzugs. Dabei wurde die komplette Front des Transporters eingedrückt.

Laut Angaben des Polizeipräsidiums Mittelfranken wurde der 39-Jährige im Cockpit seines Fahrzeugs eingeklemmt. Erst die später eintreffende Feuerwehr konnte den Mann befreien. Die ebenfalls alarmierten Rettungssanitäter und der Notarzt konnten allerdings nichts mehr für den Fahrer tun. Er verstarb noch an der Unfallstelle. Der Fahrer des Lkw erlitt einen Schock.

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Nach tödlichem Unfall auf der A6: Fahrtrichtung Heilbronn mehrere Stunden gesperrt

Die Fahrtrichtung Heilbronn der A6 war aufgrund des Unfalls bis 12 Uhr komplett gesperrt. Es kam zunächst zu Verkehrsbehinderungen. Die Polizei leitete jedoch später den Verkehr an der Anschlussstelle Aurach aus. Auf Twitter bat die Polizei Mittelfranken alle Auto- und Lkw-Fahrer, die betroffene Stelle weiträumig zu umfahren. (tel)

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