Kilometerlanger Stau nach Sperrung

Nach Unfall auf Autobahn: Porsche-Fahrer brettert durch Rettungsgasse - dreiste Erklärung

A73/Nürnberg: Porsche-Fahrer brettert nach Crash durch Rettungsgasse - und hat dreiste Ausrede parat
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Ein Porsche-Fahrer nutzte auf der A73 die Rettungsgasse, um schneller voranzukommen - und lieferte dann eine dreiste Ausrede (Symbolbild).

Auf der A73 nahe dem Großraum Nürnberg staute sich der Verkehr nach einem Unfall. Ein Porsche-Fahrer nutzte die Rettungsgasse, um voranzukommen - und lieferte eine dreiste Erklärung.

  • Auf der A73 bei Baiersdorf nahe dem Großraum Nürnberg* zu einem Unfall.
  • Die Autobahn war deshalb komplett gesperrt - der Verkehr staute sich.
  • Ein Porschefahrer wollte jedoch nicht warten und drängelte sich durch die Rettungsgasse - mit einer dreisten Erklärung. 

Baiersdorf - Auf der A73 nahe Baiersdorf krachte es am Sonntagabend (19. Juli). Ein 51-jähriger Autofahrer war mit seinem SUV der Marke Kia in Fahrtrichtung Bamberg unterwegs. Wie nordbayern.de berichtet, wollte er kurz vor der Ausfahrt Baiersdorf-Nord von der linken auf die rechte Spur wechseln, übersah dabei ein dort fahrendes Auto und touchierte dieses leicht. 

Vermutlich vor Schreck lenkte der Fahrer ruckartig zurück nach links und fuhr gegen die Mittelschutzplanke. Daraufhin wurde sein Wagen quer über die Fahrbahn geschleudert und überschlug sich, bis er auf der Beifahrerseite liegen blieb.

Nach Unfall auf Autobahn: Porsche-Fahrer brettert durch Rettungsgasse - seine Erklärung macht sprachlos

Der Unfall ging jedoch glimpflich aus: Beide beteiligten Fahrer konnten selbstständig ihre Fahrzeuge verlassen. Der Unfallverursacher wurde leicht verletzt, verzichtete aber auf medizinische Behandlung in der Klinik. Es entstand ein Sachschaden in Höhe von etwa 11.000 Euro.

Aufgrund des Unfalls war die A73 jedoch komplett gesperrt - der Verkehr staute sich laut nordbayern.de über mehrere Kilometer. Ein 69 Jahre alter Porschefahrer wollte offenbar nicht länger warten. Statt wie die anderen Autofahrer eine Rettungsgasse zu bilden, nutzte der Fahrer eines Porsche Cayenne den Fahrweg für die Einsatzfahrzeuge selbst. Erst kurz vor der Unfallstelle kam er nicht mehr weiter und blieb in der Rettungsgasse stehen. 

Unfall auf A73 nahe Großraum Nürnberg: Porsche-Fahrer liefert Polizei dreiste Erklärung

Erst nachdem ihn die Polizei dazu aufgefordert hatte, räumte der Mann die Rettungsgasse. Seine Erklärung verblüffte dabei umso mehr. Der Fahrer gab an, seit München bereits drei Stunden unterwegs gewesen zu sein, weshalb er nun schneller vorankommen wollte. Die Polizei leitete ein Bußgeldverfahren ein. (nema)

Bei Fürth kam es kürzlich ebenfalls zu einem Unfall, bei dem mehrere Personen schwer verletzt wurden. Auslöser für den Crash war eine Wespe

Für Entsetzen sorgte außerdem das Verhalten von Gaffern in Nürnberg: Sie filmten mit ihren Smartphones einen weinenden Jungen, der bei einem Unfall verletzt wurde. 

Ein tödlicher Unfall passierte außerdem auf einer bayerischen Bundesstraße. Ein 40-Tonner krachte an einer roten Baustellen-Ampel in einen Kleintransporter.

Weitere Nachrichten aus Nürnberg und der Region lesen Sie aktuell immer hier. 

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