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Auf der A95: Kinder werfen Steine auf Autos

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Auf der A 95 haben Kinder von einer Brücke aus Steine auf Autos geworfen. Beinahe hätten sie damit einen schweren Unfall verursacht. © dpa

Sindelsdorf - Das war kein Lausbubenstreich mehr ,sondern eine lebensgefährdende Tat: Auf der A 95 haben Kinder von einer Brücke aus Steine auf Autos geworfen. Beinahe hätten sie damit einen schweren Unfall verursacht.

Einen riesigen Schreck bekamen laut Polizei am Freitagabend zwei Autofahrerinnen, als sie auf der A 95 in Richtung Süden unterwegs waren. Von einer Autobahnbrücke zwischen den Anschlussstellen Sindelsdorf und Großweil, auf Höhe Zell, warfen drei Kinder jeweils eine Handvoll Kieselsteine auf die Autos.

Die beiden Fahrerinnen (47 und 29 Jahre alt, beide aus Oberammergau) erschraken extrem: Sie bekamen Herzrasen und erhöhten Puls. Nicht auszudenken, was passiert wäre, wenn sie im Schockmoment in die Leitplanke - und dann womöglich in den laufenden Verkehr - gesteuert hätten. Zumal die Autobahn in diesem Moment stark befahren war. Aber die Frauen reagierten besonnen: Sie bremsten stark, ohne das Lenkrad zu verreißen. Durch den Steinschlag entstand an den zwei Autos leichter Schaden am Lack und an der Frontscheibe.

Als die alarmierte Polizei an der Autobahnbrücke eintraf, waren die Steinewerfer schon verschwunden. Die Kinder werden wie folgt beschrieben: Sind sind etwa 10 Jahre alt und zwischen 1,30 Meter und 1,40 Meter groß. Sie trugen schwarze Jacken und dunkle Hosen. Einer von ihnen hatte eine Mütze auf.

Wer Angaben zu den gesuchten Kindern machen kann, wird gebeten, sich bei der Verkehrspolizeiinspektion Weilheim (Tel. 0881/640-302) zu melden.

fro

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