Er ließ seinen Begleiter zurück

Zu Fuß ins Schneetreiben: Polizei sucht geflüchteten Unfallfahrer - „Müssen von Verletzung ausgehen“

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Fahrer flüchtet nach Zusammenstoß mit Verkehrsleitanhänger

Nach einer Kollision mit einem Anhänger ist der womöglich verletzte Unfallfahrer geflüchtet. Die Polizei leitete sofort umfangreiche Suchmaßnahmen ein.

Abensberg/Hausen - Leichtes Schneetreiben und glatte Fahrbahnverhältnisse gab es am Montagabend (10.12.2018) auf der A93 zwischen Abensberg und Hausen (Lkr. Kelheim) zu beklagen. Vermutlich, so die Polizei vor Ort, wurden diese einem Wagenlenker zum Verhängnis. Er krachte mit seinem Fahrzeug in den Warnleitanhänger einer regulären Nachtbaustelle und flüchtete anschließend zu Fuß. Sein Beifahrer erlitt Verletzungen und kam in medizinische Betreuung, während großangelegte Suchmaßnahmen anliefen.

Die verständigten Rettungskräfte leiteten sofort erste Suchmaßnahmen ein und fordern mehrere Feuerwehren zur Unterstützung nach. „Bei diesen Temperaturen kühlt man schnell aus, wir müssen davon ausgehen, dass die Person verletzt ist, darum ist schon Eile geboten“, erklärt Konrad Bauer, Kommandant der Feuerwehr Abensberg. Jedoch ist das Gebiet zu groß, um es ausschließlich mit einer Menschenkette zu durchsuchen, weshalb die Kräfte einen Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera hinzuziehen. Bis zu dessen Eintreffen konzentrieren sich die Mitglieder der Feuerwehr auf Hütten oder Ähnliches, wo ein Mensch Unterschlupf finden könnten.

Währenddessen versorgt der Rettungsdienst den Beifahrer und bringt den verletzten Mann zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Als der Polizeihubschrauber eintrifft, übernimmt die Besatzung die Absuche des weitläufigen Geländes mit der Wärmebildkamera aus der Luft. „Das Gebiet ist einfach zu groß, um erfolgreich zu Fuß zu suchen“, so Bauer. Bislang konnten die eingesetzten Kräfte den Flüchtenden jedoch nicht finden.

mm/tz

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