Fast 500 Personen waren vor Ort

Absturz von US-Jet: Airforce muss für Einsatz bezahlen

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In Franken war am 11. August aus noch ungeklärter Ursache abgestürzt.

Creußen - Nach dem Absturz eines Militärjets in Oberfranken muss das US-Militär mit einer hohen Rechnung für den aufwendigen Einsatz rechnen.

„Die Amerikaner kommen als Verursacher dafür auf“, sagte der Sprecher des Landratsamtes Bayreuth, Michael Benz, am Freitag zu den Einsatzkosten.

Der Landkreis habe drei Monate Zeit, eine Rechnung zu stellen. Darin werden unter anderem die Lohnersatzansprüche der Helfer, Stundensätze für die Fahrzeuge sowie eventuelle Schäden am Wald enthalten sein. „Wir reden hier von fast 500 Einsatzkräften. Aber diese Vorsorge war nötig, immerhin drohten ein Waldbrand und eine Explosion“, meinte Benz.

Der Kampfjet vom Typ F-16 war am Dienstag zum US-Truppenübungsplatz Grafenwöhr in der Oberpfalz unterwegs. Als der Pilot an Höhe verlor, warf er sechs Übungsbomben sowie zwei Zusatztanks über einem Wald ab und rettete sich mit dem Schleudersitz. Nach Angaben des US-Militärs konnten die beiden Tanks sowie vier der sechs Bomben inzwischen geborgen werden. Laut Landkreis-Sprecher Benz soll das Flugzeug-Wrack innerhalb der nächsten Woche geborgen werden. Die Ursache des Unfall ist allerdings noch immer unklar.

dpa

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