Drama bei Betriebsausflug mit Kollegen

Rodel-Spaß endet tödlich: Bayer (20) verliert sein Leben - Furchtbarer Unfall gibt Rätsel auf

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In Achenkirch kam es zu einem tödlichen Rodelunfall - ein 20-jähriger Deutscher starb.

In Achenkirch in Tirol kam es am Mittwoch (15. Januar) zu einem schlimmen Rodelunfall. Ein Bayer (20) kam von der Bahn ab und verunglückte tödlich. Der Unfall gibt Rätsel auf.

  • Sebastian O. (20) machte mit seinen Kollegen einen Betriebsausflug nach Achenkirch.
  • Die Gruppe war dort zum Rodeln.
  • Der 20-Jährige kam von der Rodelbahn ab und prallte gegen einen Baum.

Update von 18.15 Uhr: Bei dem tödlich verunglückten jungen Mann handelt es sich um Sebastian O. aus dem schwäbischen Schiltberg. „Wir sind alle fassungslos, es ist ein unglaublich schwerer Verlust für unser Dorf.“ Josef Schreier, Bürgermeister der 1955-Seelen-Gemeinde Schiltberg, kann noch nicht fassen, dass einer seiner jungen und durchaus beliebten Bürger nicht mehr unter den Lebenden weilt.

Das Unglück auf der 3,5 Kilometer langen Rodelbahn, die einen Höhenunterschied von 350 Metern überwindet, hat sich demnach um 16.15 Uhr ereignet. eine Kollegen leisteten sofort erste Hilfe, bis der Notarzt und der Rettungshubschrauber kommt. Doch Sebastian O. ist nicht mehr zu helfen, er stirbt noch am Unfallort.

Achenkirch: Betriebsleiter verweist auf einwandfreie Verhältnisse

Thomas Eder, Betriebsleiter der Christlum-Bahn, ist sprachlos. „Eine tragische Geschichte. Es ist eigentlich eine blaue Bahn mit geringem Gefälle, also nicht sehr schwer zu fahren, auch die Verhältnisse waren nicht schlecht, kein Eis, der Schnee war eher aufgeweicht. Der Verunglückte hatte eigentlich auch gute Schuhe an, mit denen er hätte bremsen können müssen.“

Wie es genau zu dem Unglück kommen konnte, vermochte die Tiroler Polizei am Donnerstag nicht zu sagen, die Ermittlungen laufen. Egal, was bei den Ermittlungen herauskommt, Schiltberg trägt jetzt tiefe Trauer. „Unser Pfarrer ist total schockiert“, so Bürgermeister Schreier. Sebastian O. war Oberministrant, engagierte sich auch bei der Feuerwehr und im Schützenverein, schenkte im Bürgerhaus Bier aus, half, den Maibaum zu fällen usw. Auch die Kollegen trauern: „Sebastian hatte erst bei uns ausgelernt, er war ein guter und voll engagierter Kollege.“

Kam bei einem tragischen Schlitten-Unfall ums Leben: Sebastian O. prallte gegen einen Baum.

Achenkirch: Tödlicher Unfall auf der Christlum-Bahn

Erstmeldung von 16.25 Uhr:

Achenkirch - Am Mittwoch (15. Januar) kam es zu einem tödlichen Rodelunfall. Ein Deutscher (20) unternahm mit fünf Arbeitskollegen einen Betriebsausflug nach Achenkirch. Dort liehen sie sich einen Rodel aus und fuhren mit der Christlum-Bahn bergwärts. Das teilte die Polizei mit. Von der Bergstation aus rodelten sie mehrmals die ausgeschilderte und präparierte Rodelbahn hinunter.

Achenkirch: Deutscher kommt beim Rodeln von Bahn ab und prallt gegen Baum

Bei der 4. Abfahrt gegen 16 Uhr kam der 20-Jährige aus unbekannter Ursache in einer leichten Linkskurve über den rechten Rand der Rodelbahn hinaus. Nach circa sechs Metern prallte der Mann gegen einen Baum, wie die Polizei mitteilte. Seine Kollegen leisteten sofort erste Hilfe und brachten den 20-Jährigen auf die Rodelbahn.

Dort begannen sie mit der Reanimation. Die zwischenzeitlich eingetroffene Notarztmannschaft des Rettungshubschraubers setzte die Reanimation fort. Schließlich konnte jedoch nur noch der Tod des Mannes, der aus dem Landkreis Aichach-Friedberg bei Augsburg stammt, festgestellt werden.

Die Meldung der Polizei im Wortlaut

„Ein 20-jähriger deutscher Staatsangehöriger unternahm mit fünf Arbeitskollegen einen Betriebsausflug nach Achenkirch. Am heutigen Tag liehen sie sich eine Rodel aus und fuhren mit der Christlum Bahn bergwärts. Von der Bergstation aus rodelten sie mehrmals die ausgeschilderte und präparierte Rodelbahn hinunter. 

Bei der 4. Abfahrt gegen 16:00 Uhr kam er aus unbekannter Ursache in einer leichten Linkskurve über den rechten Rand der Rodelbahn hinaus und prallte nach ca 6 Metern gegen einen Baum. Seine Kollegen leisteten Erste Hilfe und verbrachten den Kollegen auf die Rodelbahn, wo sie mit der Reanimation begannen. 

Die zwischenzeitlich eingetroffene Notarztcrew des Rettungshubschraubers setzte die Reanimationsmaßnahmen fort, konnte schließlich jedoch nur mehr den Tod des Mannes feststellen.“

Bei einem Rodelunfall in Tirol ist ein junger Mann aus Dresden ums Leben gekommen. Es war bereits der zweite Todesfall dieser Art in einer Woche. In Nordrhein-Westfalen ist eine junge Frau auf einem Kindergeburtstag von einem Traktor überrollt worden und gestorben - vor den Augen der Kleinen. 

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