Ägypter eingeschleust

Schwede landet hinter "schwedischen Gardinen"

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Irschenberg - Den Schleierfahndern auf der A8 ist am Irschenberg ein Schwede ins Netz gegangen. Bei seiner Aussage verstrickte er sich derart in Widersprüche, dass er nun in U-Haft sitzt.

Der Schwede wurde am Montag auf der A8 nahe dem Irschenberg auf frischer Tat dabei ertappt, wie er drei Ägypter von Italien nach Deutschland einschleuste. Die Schleierfahnder hatten den Mann offenbar auf Verdacht aus dem Verkehr gezogen. Der 41-Jährige saß zusammen mit drei 19- bis 22-Jährigen in seinem Auto. Die jungen Männer berichteten zwar übereinstimmend, dass sie ihren Fahrer rein zufällig in Italien getroffen und spontan entschlossen hätten, sich von ihm mitnehmen zu lassen, doch für die Beamten gab es gleich zwei Gründe, ihnen nicht zu glauben. Keiner der drei Ägypter konnte sich ausweisen. Und nachdem sich der 41 Jahre alte Schwede in Widersprüche verstrickt hatte, musste er gegenüber der Polizei eingestehen, dass er die jungen Männer mit über die Grenze genommen hatte und nicht - wie zuerst behauptet - auf einem Rastplatz in Deutschland getroffen hatte.

Nun sitzt der Schleuser, der die Ägypter illegal nach Deutschland gebracht hat, in U-Haft. Seine Mitfahrer wurden in einer Aufnahmestelle für Flüchtlinge untergebracht. Die Ermittlungen der Bundespolizei dauern noch an.

mm

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