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AEV-Fans randalieren: Polizei und Feuerwehr im Einsatz

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Garmisch -Partenkirchen - Eishockey-Fans des Augsburger EV haben am Samstag in Garmisch-Partenkirchen randaliert. Die Feuerwehr musste anrücken. Ein massives Polizeiaufgebot verhinderte eine Massenschlägerei.

Am Samstag trafen die B-Mannschaft des SC Riessersee und die Amateure des Augsburger EV aufeinander. Doch einige Augsburger Fans waren offensichtlich nicht wegen des Sports in die Marktgemeinde gekommen. Laut Polizei machten diese sich bereits auf der Fahrt zum Spiel im Fanbus Ärger. Irgendwann reichte es dem Busfahrer: Er bremste vor der Garmischer Einkaufs-Passage und warf rund 50 gewaltbereite AEV-Fans aus dem Bus.

Die Chaoten mussten nun zu Fuß zum Eisstadion marschieren. Auf dem Weg zündeten die wildgewordenen AEV-Fans in der Einkaufs-Passage und in der Fußgängerzone Rauchbomben, Raketen und kleinere Sprengkörper. Durch die Rauchbomben wurde der Brandalarm in der Einkaufs-Passage ausgelöst. Daraufhin rückten die Feuerwehren von Garmisch und Partenkirchen an.

40 Polizisten verhindern Massenschlägerei

Vor Spielbeginn wäre es beinahe zu einer Massenschlägerei gekommen, als die Augsburger Chaoten auf Fans des SC Riessersee trafen. Die beiden Fangruppen mussten durch massiven Polizeieinsatz getrennt werden. Dabei kam auch ein Diensthund zum Einsatz, der fünf Augsburger Fans biss. Insgesamt 40 Polizisten waren nötig, um die beiden Fangruppen zu trennen.

Immerhin blieb es während des Spiels ruhig, weil die gegnerischen Fans voneinander isoliert waren. Die Polizei prüft nun, ob ein Strafverfahren gegen die Beteiligten eingeleitet wird.

fro

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