An der Kreuzspitze abgestürzt

Tragischer Unfall in den Ammergauer Alpen

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Der Tote wurde durch den SAR-Hubschrauber mittels Winde geborgen.

Ettal - Ein tragischer Unfall hat sich in den Ammergauer Alpen ereignet: Ein Erlanger ist an der Kreuzspitze in den Tod gestürzt. Die Ehefrau hatte ihn als vermisst gemeldet.

Nach Angaben der Polizei ist ein 63-jähriger Erlanger am Montag, 22. Juli, zu einer Bergtour zur Kreuzspitze in den Ammergauer Alpen aufgebrochen. Nachdem er zum vereinbarten Zeitpunkt nicht nach Hause gekommen war, meldete ihn die Ehefrau am Dienstag als vermisst.

Im Rahmen der Fahndung hat die Polizei das Auto des Vermissten auf einem Parkplatz an der Staatsstraße Richtung Plansee gefunden. Zugleich begannen Kräfte der Alpinen Einsatzgruppe der Polizei und Mitglieder der Bergwacht Oberammergau mit der Suche im Bereich der Kreuzspitze. Unterstützt wurden die Einsatzkräfte durch einen Polizei- sowie einem SAR-Hubschrauber.

Kurz vor Mittag wurde der Erlanger etwa 100 Meter unterhalb des Gipfels durch die Besatzung des Polizeihubschraubers entdeckt. Nach ersten Ermittlungen stürzte er in Gipfelnähe (2178 Meter) etwa 70 bis 100 Meter über steiles Schrofengelände ab und zog sich dabei tödliche Verletzungen zu. Er wurde durch den SAR-Hubschrauber mittels Winde geborgen und ins Tal gebracht.

Fremdverschulden scheidet nach dem jetzigen Ermittlungsstand der Polizei aus.

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