Drei Unfälle in kurzer Zeit

Amokfahrt mit über 3,5 Promille

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Der 44-Jährige war kaum zu stoppen.

Garmisch-Partenkirchen - Mehr als 3,5 Promille hatte ein 44-Jähriger getankt. Trotzdem setzte er sich ans Steuer eines Autos. Die Folge: eine Amokfahrt durch Garmisch-Partenkirchen, drei Unfälle, ein völlig zerbeultes Auto und eine ganze Litanei von Anzeigen.

Den Anfang machte ein Unfall am Samstag gegen 15 Uhr an der Sonnenbergstraße im Ortsteil Partenkirchen. Dort hatte der 44-jährige Einheimische mit dem Auto seiner Freundin den geparkten Wagen eines US-Soldaten gerammt. Dabei richtete er rund 1000 Euro Schaden an. Doch als die Polizei kurz danach eintraf, hatte sich der Mann bereits aus dem Staub gemacht. Und dabei den Antoniusbrunnen gestreift. Ein Schaden von rund 3000 Euro steht dort zu Buche. Die Beamten leiteten eine Fahndung ein, an der sich auch die Verkehrspolizei Weilheim beteiligte.

Kurz darauf stellte eine Streife den 44-Jährigen auf dem Kreuzeckparkplatz. Dort war der Garmisch-Partenkirchner gegen den den Kastenwagen eines Österreichers geprallt. Schaden in diesem Fall: rund 2000 Euro.

Der Grund für die Amokfahrt war schnell gefunden: Ein Alko-Test ergab einen Wert von mehr als 3,5 Promille. Die Polizei veranlasste deshalb eine Blutentnahme und stellte den Führerschein des Mannes sicher. Den wird er so schnell auch nicht zurückbekommen. Zudem erwarten ihn Anzeigen wegen Straßenverkehrsgefährdung, Trunkenheit und Unfallflucht.

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