Prozessauftakt

Mehrfache Vergewaltigung: Vater schweigt vor Gericht

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Matthias G. (l) spricht im Landgericht Kempten mit seinem Anwalt Florian Engert. Zu den Vorwürfen der Vergewaltigung aber schweigt er.

Kempten - Er soll seine älteste Tochter mehrfach vergewaltigt haben, das erste Mal als sie zwölf Jahre alt war. Vor Gericht schweigt der heute 47-Jährige beharrlich.

Ein wegen mehrfache Vergewaltigung seiner Tochter angeklagter Vater hat zum Prozessauftakt vor dem Landgericht Kempten geschwiegen.

Der 47-Jährige ließ am Mittwoch seinen Anwalt erklären, dass er zur Sache keine Angabe mache. Dem Vater von drei Töchtern wird vorgeworfen, sein ältestes Kind über mehrere Jahre hinweg immer wieder zum Geschlechtsverkehr genötigt zu haben.

Die Schülerin soll zwölf Jahre alt gewesen sein, als er sich das erste Mal an ihr vergangen habe. Der Antrag des Anwalts der heute 19-jährigen Nebenklägerin, die Öffentlichkeit von der Hauptverhandlung auszuschließen, wurde vom Gericht abgelehnt.

In einem ersten Prozess war der Angeklagte im November 2012 zu zwölf Jahren Haft und anschließende Sicherungsverwahrung verurteilt worden. Der Bundesgerichtshof hatte das Urteil wegen eines Verfahrensfehlers aber aufgehoben.

lby

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