Großeinsatz 

„Bedrohungssituation“ in Aschaffenburg: SEK überwältigt Täter 

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Die Bedrohungslage in Aschaffenburg ist noch immer nicht ganz entschärft. 

In Aschaffenburg hat am Donnerstagmorgen ein groß angelegter Polizeieinsatz begonnen. Ein SEK konnte den Täter nun überwältigen. 

Update 13.40 Uhr: Obwohl der Tatverdächtige Mann mittlerweile überwältigt werden konnte, müssen Anwohner noch immer mit Absperrmaßnahmen vor Ort rechnen. Die Polizei geht jedoch davon aus, dass diese noch vor 14 Uhr aufgehoben werden. Wie die Polizei Unterfranken nun auch bestätigt, erfolgte der Zugriff der Beamten auf Initiative des Spezialeinsatzkommandos. „Da er nicht von sich aus aufgab, erfolgte um 12.45 Uhr der Zugriff durch ein Spezialeinsatzkommando unter Einsatz eines Diensthundes“, heißt es in der offiziellen Pressemitteilung. 

Bei dem 60-Jährigen Täter handet es sich um einen Aschaffenburger. Der bereits psychisch belastete Mann sei außerdem bereits polizeibekannt. Bei dem Motiv handelt es sich, wie am Vormittag bereits vermutet, um einen Streit im Zusammenhang mit dem ehemaligen Arbeitsverhältnis zwischen dem Tatverdächtigen und der Wohnungsbaugesellschaft. 

Da der Mann beim Zugriff der Beamten durch den Diensthund leicht verletzt wurde, wird nun geprüft, ob der 60-Jährige in einem Bezirkskrankenhaus untergebracht werden muss. 

Update 13.05 Uhr: Wie die Polizei Unterfranken vor wenigen Minuten bekanntgab, konnte der 60-Jährige durch ein Spezialeinsatzkommando überwältigt werden. Bei dem Einsatz wurde der Tatverdächtige durch den Biss eines Diensthundes leicht verletzt, er wird nun medizinisch versorgt. Er habe sich in einer psychischen Ausnahmesituation befunden, sagte der Sprecher.

Update 11.56 Uhr: Die Situation in Aschaffenburg scheint sich noch immer nicht aufgelöst zu haben. Wie die Polizei Unterfranken nun jedoch bekanntgab, seien Schüler, die in Kürze nach Unterrichtsende nach Hause gehen wollen, nicht von den Absperrmaßnahmen betroffen. Die Schulgebäude im Brentanoviertel seien nicht in dem abgesperrten Gebiet, es kann jedoch sein, dass Schüler auf dem Heimweg einen Umweg in Kauf nehmen müssen. 

Update 10.43 Uhr: Wie die Polizei Unterfranken nun selbst bestätigt, handelt es sich bei dem bewaffneten Mann in der Wohnung um einen ehemaligen Mitarbeiter einer Wohnungsbaugesellschaft. Der Mann habe sich gegen 8 Uhr morgens mit zwei Angestellten der Firma im Büro verschanzt, die Frauen konnten die Büroräume mittlerweile unverletzt verlassen. Speziell geschulte Beamte seien jedoch mit dem Tatverdächtigen in Kontakt, dieser befinde sich nun alleine in dem Büro. 

Die Polizei bittet außerdem, das Brentanoviertel zu meiden, ein Spezialeinsatzkommando befindet sich vor Ort. 

Update 10.25 Uhr: Wie Polizeisprecher Michael Zimmer der Polizei Unterfranken nun im Gespräch mit dem „Main Echo“ bestätigt, scheint sich die Lage in Aschaffenburg entschärft zu haben. Ein Mann habe sich zunächst mit zwei Frauen und einer Schusswaffe in einer Wohnung verschanzt. „Wir können hier tatsächlich Entwarnung geben, beide Frauen sind aus der Wohnung draußen. Sie sind unverletzt aber natürlich psychisch mitgenommen und werden dementsprechend betreut“, so Zimmer. 

Der mit einer Schusswaffe bewaffnete Mann scheint sich jedoch noch immer in den Büroräumen zu befinden.  „Er hat eine Schusswaffe und deshalb geht natürlich eine Gefahr von ihm aus, wir haben jedoch alles abgesperrt. Wir haben Kontakt mit ihm und versuchen jetzt mit ihm die Situation verbal zu lösen, trotzdem ist auch ein Spezial-Einsatzkommando vor Ort “, so Michael Zimmer. 

Polizisten stehen am Rand eines Gebäudes in Aschaffenburg, in dem sich ein bewaffneter Mann verschanzt hat.

Wie der Sprecher im Interview mit dem „Main Echo“ bestätigt, geht die Polizei Unterfranken bislang von einem Bezug zwischen dem bewaffneten Mann und der Wohnungsbaugesellschaft aus. „Wir gehen davon aus, dass es ihm nicht um Bewohner des Hauses ging, sondern eher um den Bezug zum Arbeitgeber“, so der Polizeisprecher. Laut Reporter Jens Raab, welcher vor Ort berichtet, sei der bewaffnete Mann ein ehemaliger Mitarbeiter der Firma, eine der zuvor festgehaltenen Frauen sei ebenfalls eine Mitarbeiterin der Wohnungsbaugesellschaft. 

Update 10.12 Uhr: Wie die Polizei Unterfranken nun mitteilt, bestehe keine Gefahr für unbeteiligte Personen. Über Twitter wird jedoch ein weiteres Mal ein Zusammenhang mit den Geschehnissen in Straßburg verneint. 

„Bedrohungssituation“ in Aschaffenburg: Polizei mit Großaufgebot vor Ort

Aschaffenburg - Wie infranken.de berichtet, hat am Donnerstagmorgen ein großer Polizeieinsatz in Aschaffenburg begonnen. Der Bereich um die Dinglerstraße sei großräumig abgeriegelt. Derzeit gebe es wohl eine unklare „Bedrohungssituation“ in einem Gebäude. Die Polizei stellt ausdrücklich klar, dass kein Zusammenhang zum Terror in Straßburg besteht.

Mehr Details sind noch nicht bekannt. 

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