Rotes-Kreuz-Mitarbeiter hat Idee

Mit dem Aufkleber in die Rettungsgasse

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Dieser Aufkleber soll Autofahrern dabei helfen, bei Unfällen schneller eine Rettungsgasse zu bilden.

Günzburg - Wie bringt man Menschen dazu, auf der Autobahn bei Unfällen eine Rettungsgasse freizumachen? Heiko Feist aus Günzburg hatte eine Idee - simpel, aber effektiv.

Es ist ein Aufkleber, der etwa auf die Heckscheibe geklebt werden kann: "Bei Stau Rettungsgasse freihalten" steht dort in großen weißen Buchstaben. Außerdem an jeder Ecke: Ein Pfeil nach rechts und einer nach links, die den Autofahrern anzeigen, wo sie hinfahren sollen. In der Mitte bleit dann die Gasse frei und somit Platz für die Rettungsfahrzeuge.

Die Idee dazu hatte der Mann, der beim Roten Kreuz arbeitet, morgens unter der Dusche, wie augsburger-allgemeine.de berichtet. Denn da hatte er darüber nachgedacht, wie schwierig es in seinem täglichen Job oft ist, auf der Autobahn durchzukommen. Nicht selten verstreichen lebenswichtige Minuten, weil die Autos nicht zur Seite fahren.

Feist ließ den Aufkleber drucken, zunächst nur drei oder vier: für sich selbst, seine Partnerin und Bekannte. Gleichzeitig aber startete er auch eine Facebook-Seite, "Projekt Rettungsgasse". Die hat mittlerweile über 12.000 Fans. Und alle wollen sie einen Rettungsaufkleber haben.

Er kostet sechs Euro, hat die Maße 600 x 30 mm und besteht aus Einzelbuchstaben, die aus wetterfester Folie geschnitten sind. Über die Facebook-Seite kann ihn jeder bestellen.

Mehr als 200 Menschen aus ganz Deutschland finden Heiko Feists Idee super und haben bereits geordert. Der Erfinder möchte nun noch mehr Aufkleber produzieren und diese dann günstiger anbieten.

Patricia Kämpf

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