Badegäste greifen ein

Tödlicher Unfall im „Eiskanal“: Mann treibt kopfunten im Kanu durchs Wasser - Fall gibt massive Rätsel auf

Polizistenmord Augsburg
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Auch nach dem Augsburger Polizistenmord 2011 wurde im „Eiskanal“ nach Spuren gesucht (Archivbild).

Ein Unfall hat einen Kanufahrer in Augsburg das Leben gekostet. Badegäste zogen den Mann aus dem Wasser - es gibt noch einige offene Fragen.

  • Ein Unfall auf der Kanu-Olympiastrecke im Augsburger „Eiskanal“ hat einen Mann das Leben gekostet.
  • Badegäste zogen den 68-Jährigen am Freitag (10. Juli) aus dem Wasser - die Hilfe kam zu spät.
  • Der Sportler war zuvor kopfunter im umgekippten Kanu durch den Kanal getrieben.

Augsburg - Ein Kanufahrer ist nach einem Unfall im Augsburger Eiskanal gestorben. Der 68 Jahre alte Mann habe im umgekippten Kanu mit dem Kopf nach unten im Wasser getrieben, erklärte die Polizei am Sonntag (12. Juli). Bereits 2011 war ein Mann in dem Gewässer gestorben, wie Merkur.de* berichtete.

Augsburg: Kanusportler stirbt nach Unfall im „Eiskanal“ - Polizei sucht Zeugen

Badegäste holten den Bewusstlosen am Freitagmittag aus dem Wasser und leisteten erste Hilfe. Er starb wenig später im Krankenhaus. Die Polizei sucht nach Zeugen, um herauszufinden, wie der Unfall auf der künstlichen Wildwasserstrecke passiert ist.

Augsburg: Olympiastrecke von 1972 wird Unfallort - aktuell nur mit Ausnahmegenehmigung nutzbar

Die Olympiastrecke in Augsburg ist wegen einer angrenzenden Baustelle im Olympiapark noch bis 2022 gesperrt (Merkur.de* berichtete), Ausnahmegenehmigungen für Sportler sind aber möglich.

Im „Eiskanal“ werden eigentlich regelmäßig hochkarätige Sportwettkämpfe wie Weltcups, Europa- und Weltmeisterschaften ausgetragen. 1972 waren hier die Olympiawettkämpfe im Kanuslalom ausgetragen worden. Heute können aber auch Hobbysportler den Parcours nutzen. 

Am selben Tag war im Norden Oberbayerns ein vier Jahre altes Mädchen bei einem Badeunfall ums Leben gekommen. In Augsburg hatte Anfang Juli auch eine Bombendrohung für das Rathaus für Aufruhr gesorgt.

(dpa/fn) *Merkur.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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